PV-Navi-ABC:

PV-Flieger

Auf dem Bild steht „PV-Flieger“. Gemeint sind Flugzeuge oder Drohnen, die mit Solarenergie betrieben werden.

Was ist ein PV-Flieger und wie funktioniert er?

Ein PV-Flie­ger ist ein mit Pho­to­vol­ta­ik­mo­du­len aus­ge­stat­te­tes Luft­fahr­zeug – meist ein leich­tes Flug­zeug oder eine Droh­ne –, das Son­nen­en­er­gie nutzt, um elek­tri­sche Ener­gie für den Antrieb oder Bord­elek­tro­nik bereit­zu­stel­len. Doch war­um ist das so beson­ders? Weil PV-Flie­ger völ­lig emis­si­ons­frei flie­gen kön­nen und dabei auf nach­hal­ti­ge Wei­se Ener­gie direkt aus der Son­ne gewin­nen – ein bedeu­ten­der Schritt in Rich­tung kli­ma­freund­li­cher Luft­fahrt und inno­va­ti­ver Mobi­li­täts­lö­sun­gen.

 

Wie funktioniert ein PV-Flieger?

Ein PV-Flie­ger trägt Solar­mo­du­le auf Flü­geln, Rumpf oder Leit­wer­ken. Die­se Modu­le wan­deln Son­nen­licht in Strom um, der ent­we­der direkt elek­tri­sche Moto­ren antreibt oder in Akkus gespei­chert wird, um Ener­gie auch bei Bewöl­kung oder in der Nacht bereit­zu­stel­len. Hoch­leis­tungs­fä­hi­ge, beson­ders leich­te Solar­zel­len – oft Dünn­schicht- oder Foli­en­mo­du­le – sind not­wen­dig, um das Gewicht gering zu hal­ten und den­noch genü­gend Ener­gie zu erzeu­gen.

Die gewon­ne­ne Solar­ener­gie ver­sorgt nicht nur den Antrieb, son­dern auch Steue­rungs­sys­te­me, Sen­so­ren, Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ge­rä­te oder Kame­ras. Beson­ders bei unbe­mann­ten Droh­nen (UAVs) ist das von Vor­teil: Sie kön­nen über vie­le Stun­den oder sogar Tage auto­nom flie­gen, ohne Treib­stoff nach­fül­len zu müs­sen.

 

Wo werden PV-Flieger eingesetzt?

PV-Flie­ger kom­men in zahl­rei­chen zukunfts­ori­en­tier­ten Anwen­dun­gen zum Ein­satz. In der For­schung wer­den sie für Umwelt­be­ob­ach­tun­gen, Wet­ter­auf­zeich­nun­gen oder Mess­flü­ge genutzt. In der zivi­len Luft­über­wa­chung unter­stüt­zen sie etwa bei der Kar­tie­rung von Gebie­ten, bei der Kata­stro­phen­er­ken­nung oder beim Schutz von Natur­re­ser­va­ten. Auch in der Land­wirt­schaft oder beim Pipe­line-Moni­to­ring fin­den solar­be­trie­be­ne Droh­nen zuneh­mend Ver­wen­dung.

Eini­ge For­schungs­pro­jek­te – wie etwa von der NASA oder Air­bus – arbei­ten an groß­flä­chi­gen, solar­be­trie­be­nen High-Alti­tu­de Plat­forms (HAPS), die mona­te­lang in der Stra­to­sphä­re krei­sen und dort Auf­ga­ben von Satel­li­ten über­neh­men könn­ten, etwa zur Kom­mu­ni­ka­ti­on oder Erd­be­ob­ach­tung. Gleich­zei­tig ent­ste­hen auch im Frei­zeit­be­reich elek­trisch betrie­be­ne Ultra­leicht­flug­zeu­ge mit Solar­zel­len zur Reich­wei­ten­er­hö­hung.

Der PV-Flie­ger steht damit exem­pla­risch für die Ver­bin­dung von tech­no­lo­gi­scher Inno­va­ti­on und Nach­hal­tig­keit – eine Zukunfts­vi­si­on, die schon heu­te fliegt.

 

Ergän­zung am 21.03.2024
Dr. Rüdi­ger Hau­de vom Solar­ener­gie-För­der­ver­ein Deutsch­land e.V. (SFV) hat uns als Ergän­zung zu die­sem The­ma noch die fol­gen­den Hin­wei­se geschickt

Geschich­te der Solar­luft­fahrt  
Flie­gen mit Solar-Luft­schif­fen  
Pho­to­vol­ta­ik-Antrie­be im Ver­kehrs­sek­tor

Herz­li­chen Dank nach Aachen

 

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