PV-Navi-ABC:

Wetter

Das Bild zeigt das Wort „Wetter“, Klimaeinflüsse wie Sonne, Regen oder Wind auf PV-Anlagen.

Wie beeinflusst das Wetter die Leistung von Photovoltaikanlagen?

Das Wet­ter ist ein ent­schei­den­der Fak­tor für die Effi­zi­enz und Leis­tungs­fä­hig­keit von Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen. Da Solar­mo­du­le Son­nen­licht in elek­tri­sche Ener­gie umwan­deln, hängt ihre Strom­pro­duk­ti­on maß­geb­lich von den jewei­li­gen Wet­ter­be­din­gun­gen ab. Doch nicht nur Son­ne spielt eine Rol­le – auch Bewöl­kung, Tem­pe­ra­tur und Wind haben spür­ba­re Effek­te.

 

Wie wirkt sich Sonnenschein oder Bewölkung auf die PV-Leistung aus?

Kla­rer Him­mel und direk­te Son­nen­ein­strah­lung ermög­li­chen die maxi­ma­le Strom­erzeu­gung. Des­halb sind Stand­or­te mit vie­len Son­nen­stun­den beson­ders vor­teil­haft für Pho­to­vol­ta­ik. Aller­dings bedeu­tet Bewöl­kung nicht auto­ma­tisch einen Pro­duk­ti­ons­stopp. Auch bei bedeck­tem Him­mel kann soge­nann­te dif­fu­se Strah­lung – also gestreu­tes Son­nen­licht – noch genutzt wer­den. Zwar sinkt der Ener­gie­er­trag, doch moder­ne Solar­tech­nik kann auch bei sub­op­ti­ma­lem Wet­ter zuver­läs­sig arbei­ten.

 

Welche Rolle spielt die Temperatur?

Anders als man viel­leicht ver­mu­tet, ist Hit­ze für PV-Modu­le nicht unbe­dingt posi­tiv. Solar­mo­du­le arbei­ten bei mode­ra­ten Tem­pe­ra­tu­ren effi­zi­en­ter. Wenn es zu heiß wird, kann der Wir­kungs­grad sin­ken, da hohe Tem­pe­ra­tu­ren den elek­tri­schen Wider­stand in den Zel­len erhö­hen. Umso wich­ti­ger ist es, bei der Stand­ort­wahl und Instal­la­ti­on auch auf aus­rei­chen­de Belüf­tung und Wär­me­ab­fuhr zu ach­ten.

 

Was bewirkt Wind?

Wind kann die Modu­le küh­len und somit einer Über­hit­zung ent­ge­gen­wir­ken. Gleich­zei­tig trägt eine gute Luft­zir­ku­la­ti­on dazu bei, Staub oder Pol­len zu ver­rin­gern, was sich posi­tiv auf die Licht­aus­beu­te und somit die Strom­pro­duk­ti­on aus­wir­ken kann. Aller­dings kön­nen extre­me Wet­ter­la­gen wie Stür­me auch eine Gefahr für Anla­gen dar­stel­len, wes­halb robus­te Befes­ti­gungs­sys­te­me und Schutz­maß­nah­men nötig sind.

Ins­ge­samt zeigt sich: Wer das Wet­ter berück­sich­tigt, kann die Leis­tung einer PV-Anla­ge bes­ser vor­her­sa­gen und opti­mie­ren. Wet­ter­da­ten sind daher ein wich­ti­ger Bestand­teil bei der Pla­nung, Steue­rung und Über­wa­chung von Solar­an­la­gen – auch mit­hil­fe digi­ta­ler Tools und Pro­gno­se­sys­te­me.

 

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