Klimaschutz muss nicht nur aus Warnungen, Verboten und schlechten Nachrichten bestehen. Genau das möchte die „Lange Nacht des Klimas“ am 12. September 2026 in Berlin zeigen. Ab 16 Uhr verwandelt sich die Kulturfabrik Moabit mit rund 40 Veranstaltungen in einen großen Treffpunkt für Menschen, die über Klimaschutz nicht nur reden, sondern Ideen entwickeln und Veränderungen anstoßen wollen. Vorträge, Diskussionen und Workshops treffen dabei auf Filme, Musik, Performance und Unterhaltung. Mit dabei sind Fachleute aus Wissenschaft, Energiewirtschaft, Journalismus und Zivilgesellschaft. Das passende Motto des Abends: „Mit guter Stimmung gegen schlechtes Klima.“
Von Energiewende bis Demokratie
Das Programm zeigt, wie breit Klimaschutz inzwischen gedacht werden muss. Es geht um Energie und fossile Abhängigkeiten, aber ebenso um Gesundheit, Wasser, Demokratie, gesellschaftlichen Zusammenhalt und neue Technologien. Zu den angekündigten Gästen gehören unter anderem die Energieökonomin Claudia Kemfert, der Journalist und Aktivist Arne Semsrott, die Klimaforscherin Levke Caesar, die Journalistin Susanne Götze und der Klimaaktivist Jakob Springfeld.
Auch die Energiewende spielt eine wichtige Rolle. Barbara Metz von der Deutschen Umwelthilfe beispielsweise will über „Klimaschutz und Energiewende von unten“ diskutieren. Sie fordert unter anderem mehr Photovoltaik auf geeigneten Dächern, Bürgerenergie, Energy Sharing, Speicher, Smart Meter und Netze für eine dezentrale Energieversorgung.
Wissen, fühlen und handeln
Interessant ist der Aufbau der Veranstaltung. Die Organisatoren stellen die drei Bereiche „Wissen“, „Fühlen“ und „Handeln“ nebeneinander. Fachwissen und Diskussionen sollen also nicht für sich stehen, sondern mit konkreten Handlungsmöglichkeiten und einer positiven Atmosphäre verbunden werden.
Das könnte gerade beim Klimaschutz wichtig sein. Denn die Frage lautet längst nicht mehr nur, ob sich unser Klima verändert. Entscheidend ist, wie wir mit diesem Wissen umgehen und welche Lösungen wir tatsächlich umsetzen. Photovoltaik, Windenergie, Speicher, Wärmewende und Elektromobilität gehören ebenso dazu wie Veränderungen in Städten, Verkehr und Gesellschaft.
Fazit aus der Sicht von PV-Navi
Bei PV-Navi beschäftigen wir uns fast täglich mit neuen Anlagen, Speichern, Technologien und Projekten der Energiewende. Aber Technik allein macht noch keine Energiewende. Sie braucht Menschen, die sich informieren, miteinander diskutieren, Ideen ausprobieren und andere dafür begeistern. Genau deshalb gefällt uns der Ansatz der Langen Nacht des Klimas. Klimaschutz darf ernst sein, ohne ständig düster zu wirken. Vielleicht brauchen wir sogar viel mehr Veranstaltungen, die zeigen: Eine klimafreundlichere Zukunft bedeutet nicht nur Verzicht, sondern kann auch Neugier, Gemeinschaft und Freude an Veränderung wecken.
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Quellen:
Lange Nacht des Klimas 2026 – offizielle Veranstaltungsseite
Klimareporter° – Lange Nacht des Klimas
Foto: Lange Nacht des Klimas / Veranstalter
Viele weitere Informationen finden Sie auch in unserer gut sortierbaren Veranstaltungsübersicht
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Anmerkung:
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