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Delamination

Das Bild zeigt den Begriff „Delamination“ als Titelbild im Zusammenhang mit Solarmodulen.

Was ist Delamination in der Photovoltaik?

Del­a­mi­na­ti­on bezeich­net den Pro­zess, bei dem sich ver­schie­de­ne Schich­ten eines Mate­ri­als von­ein­an­der lösen oder ablö­sen. In der Pho­to­vol­ta­ik bezieht sich der Begriff auf das Ablö­sen von Schich­ten in Solar­mo­du­len, ins­be­son­de­re wenn sich die obers­te Schicht des Moduls, die Schutz­fo­lie oder die Glas­ober­flä­che von den dar­un­ter lie­gen­den Schich­ten wie der Zel­le oder Elek­tro­de trennt.

 

Wie entsteht Delamination?

Del­a­mi­na­ti­on kann durch ver­schie­de­ne Fak­to­ren ver­ur­sacht wer­den, dar­un­ter:

  • Ther­mi­sche Belas­tung: Solar­mo­du­le sind stän­di­gen Tem­pe­ra­tur­schwan­kun­gen aus­ge­setzt, die zu Span­nun­gen zwi­schen den ver­schie­de­nen Schich­ten füh­ren kön­nen. Dies kann dazu füh­ren, dass sich die Schich­ten von­ein­an­der lösen.
  • Feuch­tig­keit: Wenn Feuch­tig­keit in das Modul ein­dringt, kann dies die Kle­be­schich­ten schwä­chen und zur Del­a­mi­na­ti­on füh­ren.
  • Mecha­ni­sche Ein­flüs­se: Stö­ße oder Druck­be­las­tun­gen auf das Modul kön­nen dazu füh­ren, dass sich die Schich­ten lösen.

 

Auswirkungen der Delamination auf die Photovoltaik

Del­a­mi­na­ti­on kann die Leis­tung und Lebens­dau­er von Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen erheb­lich beein­träch­ti­gen. Wenn sich die Schich­ten eines Solar­mo­duls ablö­sen, kann dies zu Feh­lern in der Strom­lei­tung oder Beschä­di­gun­gen der Zel­len füh­ren, was die Ener­gie­er­zeu­gung ver­rin­gert. In vie­len Fäl­len ist Del­a­mi­na­ti­on ein Anzei­chen dafür, dass das Modul nicht mehr die ursprüng­lich spe­zi­fi­zier­te Leis­tung lie­fert und mög­li­cher­wei­se aus­ge­tauscht oder repa­riert wer­den muss.

 

Vermeidung von Delamination

Die Ver­mei­dung von Del­a­mi­na­ti­on erfor­dert hoch­wer­ti­ge Mate­ria­li­en und eine prä­zi­se Fer­ti­gung der Solar­mo­du­le. Zu den Maß­nah­men, die getrof­fen wer­den kön­nen, gehö­ren:

  • Ver­wen­dung von wider­stands­fä­hi­gen Kle­be­bän­dern und Ver­sie­ge­lun­gen.
  • Sorg­fäl­ti­ge Aus­wahl von Mate­ria­li­en, die wider­stands­fä­hig gegen­über Feuch­tig­keit und Tem­pe­ra­tur­schwan­kun­gen sind.
  • Qua­li­täts­kon­trol­len wäh­rend der Pro­duk­ti­on, um sicher­zu­stel­len, dass kei­ne Defek­te auf­tre­ten, die spä­ter zu Del­a­mi­na­ti­on füh­ren könn­ten.

 

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