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Temperaturkoeffizient

Der Tem­pe­ra­tur­ko­ef­fi­zi­ent ist ein Maß dafür, wie sich die Leis­tung eines Solar­mo­duls in Abhän­gig­keit von der Tem­pe­ra­tur ändert.

Pho­to­vol­ta­ik­mo­du­le erzeu­gen elek­tri­schen Strom, wenn Son­nen­licht auf die Solar­zel­len trifft. Die Leis­tungs­fä­hig­keit die­ser Modu­le ist jedoch von der Tem­pe­ra­tur abhän­gig:

Mit stei­gen­der Tem­pe­ra­tur sinkt die Effi­zi­enz der Modu­le.

 

Der Tem­pe­ra­tur­ko­ef­fi­zi­ent gibt an, um wie viel Pro­zent sich die Leis­tung pro Grad Cel­si­us Tem­pe­ra­tur­än­de­rung ändert. Ein nega­ti­ver Tem­pe­ra­tur­ko­ef­fi­zi­ent bedeu­tet, dass die Leis­tung des Moduls mit stei­gen­der Tem­pe­ra­tur abnimmt, wäh­rend ein posi­ti­ver Tem­pe­ra­tur­ko­ef­fi­zi­ent eine Zunah­me der Leis­tung bei stei­gen­der Tem­pe­ra­tur bedeu­tet.

Ein nied­ri­ger Tem­pe­ra­tur­ko­ef­fi­zi­ent ist für Solar­zel­len wün­schens­wert, da dies bedeu­tet, dass die Leis­tungs­ein­bu­ßen bei höhe­ren Tem­pe­ra­tu­ren gerin­ger sind. Dies ist beson­ders wich­tig in Regio­nen mit hohen Umge­bungs­tem­pe­ra­tu­ren, da die Effi­zi­enz der Solar­mo­du­le dort ten­den­zi­ell nied­ri­ger ist.

Die Kennt­nis des Tem­pe­ra­tur­ko­ef­fi­zi­en­ten ist daher wich­tig für die Bewer­tung der Leis­tungs­fä­hig­keit von Solar­mo­du­len in ver­schie­de­nen Kli­ma­zo­nen und bei unter­schied­li­chen Betriebs­be­din­gun­gen.

 

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