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Modulwirkungsgrad

Der Modul­wir­kungs­grad bezieht sich auf die Effi­zi­enz, mit der ein Pho­to­vol­ta­ik (PV)-Modul Son­nen­en­er­gie in elek­tri­sche Ener­gie umwan­delt. Er wird oft als Pro­zent­satz aus­ge­drückt und gibt an, wie viel Pro­zent der ein­ge­strahl­ten Son­nen­en­er­gie tat­säch­lich in Form von elek­tri­schem Strom erzeugt wird.

Ein höhe­rer Modul­wir­kungs­grad bedeu­tet, dass ein PV-Modul mehr Son­nen­en­er­gie in Strom umwan­deln kann, was zu einer höhe­ren Leis­tungs­aus­beu­te pro instal­lier­ter Flä­che führt. Dies ist beson­ders wich­tig, da es den Platz­be­darf für PV-Anla­gen redu­ziert und die Ren­ta­bi­li­tät der Instal­la­tio­nen ver­bes­sert.

 

Der Modul­wir­kungs­grad wird durch eine Rei­he von Test­ver­fah­ren gemes­sen, die von unab­hän­gi­gen Prüf­in­sti­tu­ten oder Zer­ti­fi­zie­rungs­stel­len durch­ge­führt wer­den.

Hier sind eini­ge der gän­gigs­ten Metho­den zur Mes­sung des Modul­wir­kungs­grads:

  1. Stan­dard­test­be­din­gun­gen (STC): Der Modul­wir­kungs­grad wird oft unter stan­dar­di­sier­ten Test­be­din­gun­gen gemes­sen, die defi­niert sind als eine Bestrah­lungs­stär­ke von 1000 W/m², eine Zell­tem­pe­ra­tur von 25°C und eine Luft­mas­se (AM) von 1,5. Die­se Bedin­gun­gen ermög­li­chen es, den Modul­wir­kungs­grad unter ver­gleich­ba­ren Bedin­gun­gen zu bewer­ten.
  2. Inten­si­täts­ab­hän­gig­keit: Der Modul­wir­kungs­grad kann auch unter ver­schie­de­nen Beleuch­tungs­be­din­gun­gen gemes­sen wer­den, um sei­ne Leis­tung bei unter­schied­li­chen Son­nen­strah­lungs­in­ten­si­tä­ten zu bewer­ten. Dies kann dazu bei­tra­gen, die Leis­tungs­fä­hig­keit des Moduls unter rea­len Betriebs­be­din­gun­gen bes­ser zu ver­ste­hen.
  3. Tem­pe­ra­tur­ab­hän­gig­keit: Da die Leis­tung von PV-Modu­len stark von der Tem­pe­ra­tur abhängt, wer­den Modul­wir­kungs­grad­mes­sun­gen oft unter ver­schie­de­nen Tem­pe­ra­tu­ren durch­ge­führt, um die ther­mi­sche Leis­tungs­fä­hig­keit des Moduls zu bewer­ten. Dies kann hel­fen, die Leis­tungs­ein­bu­ßen bei hohen Tem­pe­ra­tu­ren zu quan­ti­fi­zie­ren.
  4. Lang­zeit­sta­bi­li­tät: Der Modul­wir­kungs­grad kann auch über einen län­ge­ren Zeit­raum gemes­sen wer­den, um die Lang­zeit­sta­bi­li­tät und Zuver­läs­sig­keit des Moduls zu bewer­ten. Dies umfasst oft Tests unter ver­schie­de­nen Umwelt­be­din­gun­gen wie Feuch­tig­keit, UV-Strah­lung und mecha­ni­scher Belas­tung.

 

Die genaue Mess­me­tho­de kann je nach den spe­zi­fi­schen Anfor­de­run­gen und Stan­dards des Her­stel­lers, des Prüf­la­bors oder des Mark­tes vari­ie­ren. In der Regel wer­den die Mess­ergeb­nis­se in Form von Prüf­be­rich­ten oder Zer­ti­fi­ka­ten doku­men­tiert, die die Leis­tungs­fä­hig­keit und Zuver­läs­sig­keit des PV-Moduls bestä­ti­gen.

 

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