PV-Navi-ABC:

Dachprüfung auf Schäden

Das Bild zeigt den Begriff „Dachprüfung auf Schäden“ als Titelbild im Zusammenhang mit PV-Installationen.

Repa­ra­tu­ren — Neu­be­schich­tung — Neu­ein­de­ckung?

 

Warum ist die Dachprüfung vor der Installation einer Photovoltaikanlage wichtig?

Bevor eine Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge (PV) auf einem Dach instal­liert wird, soll­te das Dach in einem guten Zustand sein, um eine lang­fris­ti­ge und siche­re Nut­zung zu gewähr­leis­ten. Eine PV-Anla­ge ist eine Inves­ti­ti­on für 30 bis 40 Jah­re, und es wäre ärger­lich, wenn das Dach in die­ser Zeit an Sub­stanz ver­liert und die Leis­tung der PV-Anla­ge dadurch beein­träch­tigt wird. Daher ist es sinn­voll, das Dach vor­ab auf sei­ne Halt­bar­keit und Sta­bi­li­tät zu prü­fen.

 

Wie lange halten Betondachziegel und welche Probleme können auftreten?

Beton­dach­zie­gel sind in der Regel lang­le­big und haben eine Halt­bar­keit von etwa 40 bis 50 Jah­ren. Aller­dings gibt es auch hier Ver­schleiß­erschei­nun­gen, die mit der Zeit auf­tre­ten kön­nen. Bereits nach 6 bis 8 Jah­ren zei­gen die Zie­gel oft ers­te Anzei­chen von Alte­rung. Die Far­be wird porös, und Algen, Moo­se und Flech­ten begin­nen sich auf der Ober­flä­che zu bil­den. Dies kann die Ästhe­tik und Funk­ti­ons­fä­hig­keit des Dachs beein­träch­ti­gen. Nach etwa 8 bis 10 Jah­ren berich­ten vie­le Eigen­heim­be­sit­zer von Sand in den Dach­rin­nen, was auf den Zer­fall der Dach­pfan­nen hin­deu­tet.

 

Was passiert, wenn das Dach nicht rechtzeitig gewartet wird?

Die Alte­rung der Dach­zie­gel schrei­tet im Lau­fe der Jah­re fort. Wäh­rend dies noch kei­ne sofor­ti­ge Gefahr für das Dach dar­stellt, führt es dazu, dass die Zie­gel lang­sam ihre Struk­tur ver­lie­ren. Ecken begin­nen sich abzu­pat­zen, die Zie­gel wer­den porös und kön­nen rei­ßen. Wenn die­se Pro­ble­me nicht früh­zei­tig beho­ben wer­den, kann das Dach irgend­wann voll­stän­dig erneu­ert wer­den müs­sen, was mit hohen Kos­ten ver­bun­den ist. Vor der Instal­la­ti­on einer PV-Anla­ge kann dies zu uner­war­te­ten zusätz­li­chen Auf­wen­dun­gen füh­ren, da das Dach mög­li­cher­wei­se nicht mehr trag­fä­hig genug ist, um die Solar­mo­du­le sicher zu hal­ten.

 

Kann das Dach auch vor der PV-Installation wieder in Schuss gebracht werden?

Wenn die Sub­stanz der Zie­gel noch gut ist, kann eine fach­ge­rech­te Rei­ni­gung und Neu­be­schich­tung des Dachs für wei­te­re 20 bis 25 Jah­re wit­te­rungs­fest machen und es zudem fast wie neu erschei­nen las­sen.

Eine regel­ä­ßi­ge Pfle­ge des Dachs und Über­prü­fung auf Schä­den ist (auch ohne PV-Plä­ne) immer wich­tig, sonst kann man bei einem älte­ren Dach böse Über­rach­un­gen erle­ben. Eine ers­te gründ­li­che Dach­rei­ni­gung und eine neue Beschich­tung kann des­halb bei Dächern auch schon bei einem Alter von 25 bis 30 Jah­ren sinn­voll sein.

 

Warum sollte man das Dach vor der PV-Installation prüfen?

Wenn das Dach in schlech­tem Zustand ist oder sicht­ba­re Schä­den auf­weist, soll­te es vor der Instal­la­ti­on einer PV-Anla­ge unbe­dingt von einem Fach­be­trieb über­prüft wer­den. Wenn eine grund­le­gen­de Rei­ni­gung und Neu­be­schich­tung durch einen erfah­re­nen Fach­be­trieb aus­reicht, kann man viel Geld spa­ren. Ist die Sub­st­asnz der Pfan­nen aber nicht mehr gege­ben soll­te man über eine Neu­ein­de­ckung nach­den­ken, evtl. auch mit Solar­dach­zie­gel.

 

Vor der Installation einer PV-Anlage sollte auf jeden Fall sichergestellt sein, dass das Dach die Solarmodule langfristig tragen kann.

 

Sie­he auch: Unter­grund für PV-Anla­gen

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