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CO2-Vermeidung

Das Bild zeigt den Begriff „CO2-Vermeidung“ als Titelbild im Zusammenhang mit Photovoltaik.

Wie trägt eine Photovoltaikanlage zur CO₂-Vermeidung bei?

Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen leis­ten einen wich­ti­gen Bei­trag zum Kli­ma­schutz, indem sie bei der Strom­erzeu­gung kein Koh­len­di­oxid aus­sto­ßen. Bereits mit einem Kilo­watt peak (kWp) instal­lier­ter Leis­tung kön­nen im Lau­fe der Betriebs­dau­er min­des­tens 7 Ton­nen CO₂ ein­ge­spart wer­den. Doch wie genau funk­tio­niert die­se CO₂-Ver­mei­dung durch Solar­strom?

 

Warum verursacht Solarstrom im Betrieb kein CO₂?

Pho­to­vol­ta­ik nutzt Son­nen­licht zur direk­ten Strom­erzeu­gung – ganz ohne Ver­bren­nungs­pro­zes­se. Im Gegen­satz zu fos­si­len Ener­gie­trä­gern wie Koh­le, Öl oder Gas, bei deren Nut­zung erheb­li­che Men­gen CO₂ frei­ge­setzt wer­den, arbei­ten PV-Anla­gen emis­si­ons­frei. Sobald sie instal­liert sind, erzeu­gen sie über Jahr­zehn­te hin­weg sau­be­ren Strom ohne CO₂-Aus­stoß. Damit erset­zen sie schritt­wei­se Strom aus kon­ven­tio­nel­len Kraft­wer­ken – ein ent­schei­den­der Fak­tor für den Kli­ma­schutz.

 

Was ist mit dem CO₂ bei Herstellung und Transport?

Tat­säch­lich ent­ste­hen bei Pro­duk­ti­on, Trans­port und Instal­la­ti­on von PV-Modu­len CO₂-Emis­sio­nen. Die­se soge­nann­ten Lebens­zy­klus-Emis­sio­nen sind jedoch ver­gleichs­wei­se gering. Inner­halb weni­ger Jah­re hat eine Solar­an­la­ge die Ener­gie, die für ihre Her­stel­lung benö­tigt wur­de, selbst erzeugt – ab dann lie­fert sie einen Net­to-Kli­mage­winn. Über die typi­sche Lebens­dau­er von 30 bis 40 Jah­ren wird somit deut­lich mehr CO₂ ver­mie­den, als anfangs ver­ur­sacht wur­de.

 

Welche Rolle spielt die Kombination mit Batteriespeichern?

Durch die Kopp­lung von Pho­to­vol­ta­ik mit Spei­cher­lö­sun­gen wie Bat­te­rie­sys­te­men lässt sich Solar­strom auch nachts oder bei schlech­tem Wet­ter nut­zen. Das erhöht den Eigen­ver­brauch und ver­rin­gert die Not­wen­dig­keit, Strom aus fos­si­len Quel­len zu bezie­hen. So wird die CO₂-Ver­mei­dung noch effek­ti­ver, da auch Spit­zen­las­ten im Netz kli­ma­freund­lich gedeckt wer­den kön­nen.

Ins­ge­samt leis­ten Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen einen mess­ba­ren Bei­trag zur Reduk­ti­on kli­ma­schäd­li­cher Emis­sio­nen. Sie sind ein zen­tra­ler Bestand­teil der Ener­gie­wen­de und hel­fen dabei, eine sau­be­re und nach­hal­ti­ge Ener­gie­zu­kunft zu gestal­ten.

 

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