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Bezugszähler

Ein Bezugs­zäh­ler bei PV-Anla­gen ist ein Strom­zäh­ler, der instal­liert wird, um den Strom­ver­brauch eines Gebäu­des zu mes­sen, ins­be­son­de­re den von außer­halb des Gebäu­des bezo­ge­nen Strom. Dies ist wich­tig, um den Ver­brauch des Haus­halts oder Unter­neh­mens zu erfas­sen, der nicht durch die Photovoltaik(PV)-Anlage erzeugt wird, son­dern vom ört­li­chen Strom­netz bezo­gen wird.

 

Hier sind eini­ge wich­ti­ge Punk­te zu Bezugs­zäh­lern bei PV-Anla­gen:

1. Mes­sung des Bezugs­stroms: Der Bezugs­zäh­ler misst die Men­ge an Strom, die von außer­halb des Gebäu­des bezo­gen wird, nor­ma­ler­wei­se aus dem öffent­li­chen Strom­netz. Dies umfasst den Strom­ver­brauch wäh­rend der Nacht oder Zei­ten, in denen die PV-Anla­ge nicht genü­gend Strom erzeugt, um den Bedarf des Gebäu­des zu decken.

2. Abrech­nung und Netz­ein­spei­sung: Der Bezugs­zäh­ler ermög­licht es Ener­gie­ver­sor­gungs­un­ter­neh­men, den Strom­ver­brauch eines Kun­den genau zu erfas­sen und ent­spre­chend zu abrech­nen. Bei netz­ge­kop­pel­ten PV-Anla­gen wird der über­schüs­si­ge Strom, der von der Anla­ge erzeugt und nicht vor Ort ver­braucht wird, ins Strom­netz ein­ge­speist und durch einen Ein­spei­se­zäh­ler erfasst.

3. Ener­gie­bi­lan­zie­rung: Die Dif­fe­renz zwi­schen dem vom Bezugs­zäh­ler erfass­ten Strom­ver­brauch und dem vom Ein­spei­se­zäh­ler erfass­ten Strom­ertrag der PV-Anla­ge ermög­licht eine genaue Bilan­zie­rung der Ener­gie­flüs­se des Gebäu­des. Die­se Bilan­zie­rung ist wich­tig für die Abrech­nung von Netz­ein­spei­se­ver­gü­tun­gen oder ande­ren Anrei­zen für erneu­er­ba­re Ener­gien.

4. Über­wa­chung und Ana­ly­se: Durch die regel­mä­ßi­ge Erfas­sung der Ver­brauchs­da­ten kön­nen Eigen­tü­mer von PV-Anla­gen ihren Strom­ver­brauch genau über­wa­chen und ana­ly­sie­ren. Dies kann hel­fen, den Eigen­ver­brauch zu opti­mie­ren, Ener­gie­ef­fi­zi­enz­maß­nah­men zu iden­ti­fi­zie­ren und poten­zi­el­le Ein­spa­run­gen zu rea­li­sie­ren.

5. Regu­la­to­ri­sche Anfor­de­run­gen: In vie­len Län­dern sind Bezugs­zäh­ler gesetz­lich vor­ge­schrie­ben, um den Ver­brauch von elek­tri­scher Ener­gie zu erfas­sen und sicher­zu­stel­len, dass Netz­be­trei­ber und Ener­gie­ver­sor­ger den Strom­fluss genau ver­fol­gen kön­nen. Dies dient auch der Trans­pa­renz und Fair­ness im Strom­markt.

 

Ins­ge­samt spie­len Bezugs­zäh­ler eine wich­ti­ge Rol­le bei der Erfas­sung und Abrech­nung des Strom­ver­brauchs von Gebäu­den mit PV-Anla­gen und tra­gen dazu bei, die Inte­gra­ti­on erneu­er­ba­rer Ener­gien in das Strom­netz zu erleich­tern.

 

Inter­es­sant dazu der Arti­kel bei EWB Ener­gie­wer­ke Bay­ern: Bezugs­zäh­ler

Bei der Clea­rings­stel­le: Wel­che Zäh­ler sind bei Solar­strom­an­la­gen bis 10 kW bzw. 30 kW und Eigen­ver­brauchs­schal­tung nötig?

auf gruenes.haus: Pho­to­vol­ta­ik-Zäh­ler: Wel­che Strom­zäh­ler braucht man?

 

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