Warum wird die Energiewende kleingerechnet?

Datum: 28. Mai 2026
Luftbild eines Wohn und Gewerbegebiets mit teilweise ausgebauter Photovoltaik auf Dächern, Carports und Gebäuden als Symbol für die fortschreitende Energiewende

Viel­leicht reden wir die Ener­gie­wen­de schlech­ter, als sie längst ist.

Wäh­rend vie­le noch glau­ben, es gehe kaum vor­an, pas­siert im Hin­ter­grund etwas Erstaun­li­ches: Auf Haus­dä­chern, Werk­hal­len, Super­märk­ten, Bau­ern­hö­fen und Logis­tik­zen­tren wird längst Strom erzeugt – und direkt ver­braucht. Still. Unspek­ta­ku­lär. Aber mil­lio­nen­fach.

 

Und genau hier beginnt eine span­nen­de Fra­ge:

Zeigen die offiziellen Zahlen wirklich die ganze Wahrheit?

Wenn heu­te gemel­det wird, wie viel Pro­zent unse­res Stroms aus erneu­er­ba­ren Ener­gien stam­men, basie­ren die­se Anga­ben vor allem auf mess­ba­ren Ein­spei­sun­gen ins Strom­netz.

  • Doch was ist mit all dem Strom, der gar nicht erst im Netz ankommt?
  • Immer mehr Men­schen und Unter­neh­men erzeu­gen Ener­gie selbst – und ver­brau­chen sie direkt dort, wo sie ent­steht. Auf Dächern lau­fen Wär­me­pum­pen mit eige­nem Solar­strom. Indus­trie­hal­len ver­sor­gen Maschi­nen. Spe­di­tio­nen laden Fahr­zeu­ge. Büro­ge­bäu­de redu­zie­ren ihren Netz­be­zug.
  • Die­se Strom­erzeu­gung macht sel­ten Schlag­zei­len – aber einen Unter­schied schon.

 

Passiert die Energiewende längst – nur leise?

Viel­leicht liegt hier das eigent­li­che Miss­ver­ständ­nis.

  • Die Ener­gie­wen­de kommt nicht erst.
  • Sie pas­siert bereits.
  • Still. Dezen­tral. Jeden Tag.
  • Ein Dach nach dem ande­ren. Eine Hal­le nach der ande­ren. Eine Kom­mu­ne nach der ande­ren.
  • Nicht spek­ta­ku­lär genug für die Abend­nach­rich­ten – aber real genug, um Strom­rech­nun­gen zu ver­än­dern.

 

Warum reden wir dann so oft über Stillstand?
  • Natür­lich gibt es Pro­ble­me.
  • Net­ze müs­sen wach­sen. Spei­cher feh­len. Büro­kra­tie bremst. Beim The­ma Wär­me und Ver­kehr bleibt viel zu tun.
  • Aber viel­leicht haben wir uns ange­wöhnt, fast nur noch über Defi­zi­te zu spre­chen.
  • Dabei han­deln vie­le längst.
  • Indus­trie­un­ter­neh­men bau­en Solar­an­la­gen auf Werk­hal­len. Land­wir­te kom­bi­nie­ren Ener­gie und Land­wirt­schaft. Super­märk­te wer­den zu Kraft­wer­ken. Fas­sa­den erzeu­gen Strom. Park­plät­ze spen­den Schat­ten und Ener­gie zugleich.

 

Die span­nen­de­re Fra­ge wäre viel­leicht:

Warum sehen wir so oft nur, was fehlt – und nicht, was längst gelingt?

 

Dürfen wir uns jetzt zurücklehnen?
  • Ganz klar: Nein.
  • Gera­de weil die Ener­gie­wen­de funk­tio­niert, müs­sen wir Tem­po machen.
  • Nicht irgend­wann.
  • Jetzt.
  • Denn wir wis­sen längst: Es geht tech­nisch. Es geht wirt­schaft­lich. Es geht prak­tisch.
  • Die eigent­li­che Her­aus­for­de­rung ist nicht mehr das Ob.
  • Son­dern das Wie schnell.

 

Fazit aus der Sicht von PV Navi
Viel­leicht soll­ten wir anfan­gen, die Ener­gie­wen­de rea­lis­ti­scher zu betrach­ten – mit allen Pro­ble­men, aber auch mit dem Blick auf das, was längst funk­tio­niert. Denn wer nur auf Defi­zi­te schaut, ver­liert Mut. Wer Fort­schritt erkennt, bekommt Lust, selbst Teil der Lösung zu wer­den. Und genau das brau­chen wir jetzt. Denn wir soll­ten end­lich damit auf­hö­ren, die Erde unse­rer Kin­der und Enkel wei­ter zu ver­brau­chen.

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Bild: PV-Navi/ChatGPT

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