Heiße Sommer, überlastete Kanalisation, versiegelte Flächen und steigender Energiebedarf – Städte stehen unter Druck. Genau deshalb wollen 33 Städte weltweit bis 2035 klimaresistente Stadtplanung umsetzen. Ziel ist es, Quartiere besser gegen Hitze, Starkregen und Energiekrisen zu wappnen. Dabei geht es längst nicht mehr nur um mehr Bäume oder Parks. Auch die Energieversorgung rückt stärker in den Mittelpunkt. Denn moderne Städte müssen künftig nicht nur klimaangepasst, sondern auch widerstandsfähig und energieeffizient werden.
Zu den beteiligten Städten zählen unter anderem Barcelona, Rio de Janeiro, Nairobi, Bogotá, Durban, Athen, Istanbul, Jakarta und Mexiko-Stadt. Sie alle wollen ihre Stadtplanung stärker auf Klimafolgen wie Hitze, Starkregen, Begrünung und Energieversorgung ausrichten.
Was steckt hinter der UN-Initiative?
Hinter dem Projekt steht ein gemeinsames Programm von UN-Habitat und dem internationalen Städtenetzwerk C40. Im Rahmen des sogenannten „Urban Planning Accelerator“ wollen 33 Städte weltweit ihre Stadtentwicklung bis 2035 gezielt widerstandsfähiger und zukunftsfähiger gestalten. Die Initiative soll Kommunen dabei unterstützen, neue Konzepte schneller umzusetzen und voneinander zu lernen – von klimaangepasster Architektur bis hin zu moderner Energieversorgung.
Warum ist das auch für die Energiewende wichtig?
Gerade in Städten entscheidet sich, wie erfolgreich die Energiewende wird. Dächer und Fassaden bieten große Flächen für Photovoltaik, Stromnetze müssen intelligenter werden und Mobilität verändert sich zunehmend elektrisch. Gleichzeitig steigt der Energiebedarf durch Kühlung, Digitalisierung und neue Verkehrskonzepte. Wer Städte heute neu denkt, plant deshalb nicht nur lebenswertere Quartiere, sondern zugleich die Energieversorgung der Zukunft.
Fazit aus der Sicht von PV Navi
Was heute in 33 Städten weltweit beginnt, könnte schon bald zum neuen Standard werden. Die UN-Initiative zeigt: Zukunftsfähige Stadtplanung bedeutet längst mehr als Begrünung oder Hochwasserschutz. Wer Städte widerstandsfähig machen will, muss Energie, Klima und Lebensqualität gemeinsam denken – und genau dabei spielt Photovoltaik eine immer wichtigere Rolle.
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Quelle: Bericht vom WORLD URBAN FORUM
Hier kommen Sie zu dem gesamten Artikel
Urban Planning is Climate Action — The C40 and UN-Habitat Accelerator
Foto: PV.Navi/ChatGPT
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