Stuttgart auf dem Weg zur klimaneutralen Landeshauptstadt

Datum: 3. Januar 2026
Bus mit Anzeige "Die Zukunft kann kommen" fährt die Straße, links Solarmodule auf dem Dach und ein Fernsehturm im Hintergrund.

Die Lan­des­haupt­stadt Stutt­gart ist auf Kurs Rich­tung Kli­ma­neu­tra­li­tät – und wird dafür aus­ge­zeich­net. Die Agen­tur für Erneu­er­ba­re Ener­gien (AEE) hat Stutt­gart zur Ener­gie-Kom­mu­ne des Monats ernannt. Mit der Aus­zeich­nung wür­digt die AEE das umfas­sen­de Enga­ge­ment der Stadt für Kli­ma­schutz, den Aus­bau erneu­er­ba­rer Ener­gien und eine stra­te­gisch ange­leg­te Ener­gie­wen­de auf kom­mu­na­ler Ebe­ne.

Stutt­gart ver­folgt das Ziel, bis 2035 kli­ma­neu­tral zu wer­den. Der Weg dort­hin ist klar struk­tu­riert: Ener­gie­ef­fi­zi­enz, erneu­er­ba­re Ener­gien, kli­ma­freund­li­che Wär­me­ver­sor­gung und nach­hal­ti­ge Stadt­ent­wick­lung grei­fen inein­an­der. Die Aus­zeich­nung macht sicht­bar, dass Kom­mu­nen eine Schlüs­sel­rol­le spie­len, wenn ambi­tio­nier­te Kli­ma­zie­le erreicht wer­den sol­len.

 

Ganzheitlicher Ansatz für Energiewende und Klimaschutz

Ein zen­tra­les Ele­ment der Stutt­gar­ter Stra­te­gie ist die kom­mu­na­le Wär­me­pla­nung. Sie bil­det die Grund­la­ge für eine zukunfts­fä­hi­ge, weit­ge­hend erneu­er­ba­re Wär­me­ver­sor­gung und schafft Pla­nungs­si­cher­heit für Quar­tie­re, Woh­nungs­bau und Gewer­be. Par­al­lel dazu setzt die Stadt auf ener­ge­ti­sche Sanie­run­gen, ambi­tio­nier­te Effi­zi­enz­stan­dards bei Neu­bau­ten sowie den kon­se­quen­ten Aus­bau erneu­er­ba­rer Ener­gien.

Auch Pho­to­vol­ta­ik spielt dabei eine wich­ti­ge Rol­le. Dach­flä­chen auf öffent­li­chen Gebäu­den, Wohn­quar­tie­ren und Gewer­be­bau­ten wer­den sys­te­ma­tisch für die Solar­strom­erzeu­gung erschlos­sen. Ergänzt wird dies durch För­der­pro­gram­me und Bera­tungs­an­ge­bo­te, die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger sowie Unter­neh­men aktiv in die Ener­gie­wen­de ein­bin­den. So ent­steht ein Zusam­men­spiel aus kom­mu­na­ler Steue­rung und loka­ler Betei­li­gung.

 

Internationale Zusammenarbeit und Vorbildfunktion

Über die Stadt­gren­zen hin­aus enga­giert sich Stutt­gart in inter­na­tio­na­len Part­ner­schaf­ten. Im Pro­jekt „Ener­gie­wen­de-Part­ner­stadt 3.0“ arbei­tet die Stadt mit der mol­daui­schen Kom­mu­ne Bălți zusam­men und teilt Erfah­run­gen zu nach­hal­ti­ger Stadt­ent­wick­lung, erneu­er­ba­ren Ener­gien und Kli­ma­schutz. Die­ses Enga­ge­ment zeigt, dass kom­mu­na­le Ener­gie­wen­de nicht nur lokal wirkt, son­dern auch inter­na­tio­nal Impul­se set­zen kann.

Die AEE hebt in ihrer Wür­di­gung beson­ders her­vor, dass Stutt­gart Kli­ma­schutz als Quer­schnitts­auf­ga­be ver­steht: Stadt­pla­nung, Mobi­li­tät, Ener­gie­ver­sor­gung und Wirt­schafts­ent­wick­lung wer­den gemein­sam gedacht. Genau die­ser inte­grier­te Ansatz macht die Stadt zu einem Vor­bild für ande­re Kom­mu­nen.

 

Fazit:
Mit der Aus­zeich­nung als Ener­gie-Kom­mu­ne des Monats wird deut­lich, dass Stutt­gart auf einem kon­se­quen­ten und rea­lis­ti­schen Weg zur Kli­ma­neu­tra­li­tät ist. Die Stadt zeigt, wie kom­mu­na­le Stra­te­gien, erneu­er­ba­re Ener­gien, Pho­to­vol­ta­ik und Bür­ger­be­tei­li­gung zusam­men­wir­ken kön­nen – ein star­kes Signal für die Ener­gie­wen­de in Städ­ten und Regio­nen.

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Quel­le: Pres­se­er­klä­rung der Agen­tur für Erneu­er­ba­re Ener­gien

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Stutt­gart auf dem Weg zur kli­ma­neu­tra­len Lan­des­haupt­stadt

Bild: ChatCPT

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