Steckersolar wächst trotz weniger Anmeldungen

Datum: 11. Februar 2026
Steckersolar zeigt Wirkung: Trotz weniger Anlagen steigt die installierte Leistung und stärkt die Energiewende spürbar.

Der Bun­des­ver­band Ste­cker­so­lar hat neue Aus­wer­tun­gen aus dem Markt­stamm­da­ten­re­gis­ter ver­öf­fent­licht. Im Fokus ste­hen die Jah­re 2024 und 2025, in denen sich der Markt für Ste­cker­so­lar deut­lich ver­än­dert hat. Zwar ging die Zahl der Neu­an­mel­dun­gen 2025 leicht um zwei Pro­zent zurück, gleich­zei­tig wuchs jedoch die ins­ge­samt neu instal­lier­te Modul­leis­tung um 22 Pro­zent. Der Trend geht klar zu leis­tungs­stär­ke­ren Anla­gen und damit zu mehr Wir­kung für die Ener­gie­wen­de.

 

Größere Anlagen statt reiner Stückzahlen

Seit der EEG Novel­le 2024 ist die Anmel­dung von Ste­cker­so­lar­ge­rä­ten deut­lich ver­ein­facht. Gleich­zei­tig wur­de die maxi­ma­le Modul­leis­tung auf 2.000 Watt fest­ge­legt. 2025 stieg die durch­schnitt­li­che Modul­leis­tung neu­er Anla­gen um 26 Pro­zent. Auch die Anhe­bung der Wech­sel­rich­ter­gren­ze von 600 auf 800 VA zeigt Wir­kung, denn die durch­schnitt­li­che Wech­sel­rich­ter­leis­tung wuchs um elf Pro­zent. Ste­cker­so­lar wird damit zuneh­mend zu einem rele­van­ten Bau­stein der dezen­tra­len Strom­erzeu­gung.

 

Germersheim zeigt, was Förderung bewirken kann

Beson­ders auf­fäl­lig ist die Ent­wick­lung im Land­kreis Ger­mers­heim. Dort stie­gen die Neu­an­mel­dun­gen 2025 um außer­ge­wöhn­li­che 239 Pro­zent. Ein ent­schei­den­der Fak­tor war das loka­le För­der­pro­gramm, das einen unge­wöhn­li­chen Weg ging. Die För­de­rung konn­te erst nach Kauf, Instal­la­ti­on und Anmel­dung bean­tragt wer­den. Die­ser Ansatz senk­te büro­kra­ti­sche Hür­den, beschleu­nig­te die Umset­zung und moti­vier­te vie­le Haus­hal­te, direkt zu han­deln. Das Pro­gramm lief bis Ende Okto­ber 2025 und gilt als Bei­spiel für wirk­sa­me kom­mu­na­le För­de­rung.

 

Fazit aus der Sicht von PV-Navi
Die aktu­el­len Zah­len zei­gen, dass Ste­cker­so­lar erwach­se­ner wird. Weni­ger Anla­gen, dafür mehr Leis­tung pro Instal­la­ti­on stär­ken die Ener­gie­wen­de mess­bar. Das Bei­spiel Ger­mers­heim macht deut­lich, wie klug gestal­te­te För­der­mo­del­le den Aus­bau von Solar und Pho­to­vol­ta­ik erheb­lich beschleu­ni­gen kön­nen.

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Quel­le für Bild und Text: Bunds­ver­band Ste­cker­so­lar

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Aus­wer­tung des Markt­stamm­da­ten­re­gis­ters (MaStR) 2025 

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