Solarstrom erreicht neuen Rekord

Datum: 6. März 2026
Diagramm zur Stromerzeugung zeigt steigenden Anteil von Photovoltaik im deutschen Energiemix.

In einer heu­te ver­öf­fent­lich­ten Pres­se­mit­tei­lung mel­det das Sta­tis­ti­sche Bun­des­amt (Desta­tis) neue Höchst­wer­te bei der Strom­erzeu­gung aus Pho­to­vol­ta­ik in Deutsch­land. Im Jahr 2025 wur­den dem­nach rund 70,1 Mil­li­ar­den Kilo­watt­stun­den Solar­strom ins Netz ein­ge­speist – ein Anstieg von 17,4 % gegen­über dem Vor­jahr und gleich­zei­tig der höchs­te Wert seit Beginn der Erhe­bung im Jahr 2018.

Damit wuchs der Anteil der Pho­to­vol­ta­ik an der gesam­ten Strom­pro­duk­ti­on auf 16 %. Ins­ge­samt lag der Anteil der erneu­er­ba­ren Ener­gien an der Strom­erzeu­gung wei­ter­hin deut­lich über der Hälf­te und erreich­te 58,6 % der gesam­ten Ein­spei­sung in Deutsch­land.

 

Photovoltaik wächst besonders dynamisch

Wäh­rend Wind­kraft wei­ter­hin die wich­tigs­te Ener­gie­quel­le bleibt, ging deren Strom­pro­duk­ti­on im Jahr 2025 leicht zurück. Gleich­zei­tig leg­te Solar­strom beson­ders stark zu.

Der deut­li­che Zuwachs zeigt, wie schnell Pho­to­vol­ta­ik ihre Rol­le im Ener­gie­sys­tem aus­baut. Neue Anla­gen auf Haus­dä­chern, Gewer­be­bau­ten und Frei­flä­chen tra­gen zuneh­mend zur Strom­ver­sor­gung bei.

Der lang­fris­ti­ge Trend bestä­tigt die­se Ent­wick­lung: Seit Beginn der Daten­er­he­bung im Jahr 2018 ist die Strom­erzeu­gung aus erneu­er­ba­ren Ener­gien deut­lich gestie­gen, wäh­rend die Bedeu­tung fos­si­ler Ener­gie­trä­ger ins­ge­samt zurück­geht.

 

Energiewende bleibt ein dynamischer Prozess

Trotz der Rekor­de zeigt die Sta­tis­tik auch, dass sich das Ener­gie­sys­tem wei­ter­hin im Wan­del befin­det. Neben dem Aus­bau erneu­er­ba­rer Ener­gien spielt auch die Strom­erzeu­gung aus kon­ven­tio­nel­len Ener­gie­trä­gern wei­ter­hin eine Rol­le.

So stieg bei­spiels­wei­se die Strom­pro­duk­ti­on aus Erd­gas eben­falls an. Gleich­zei­tig sank die Strom­erzeu­gung aus Was­ser­kraft deut­lich, was zeigt, dass ein­zel­ne Ener­gie­trä­ger von Wet­ter­be­din­gun­gen und ande­ren Fak­to­ren abhän­gig blei­ben.

 

Fazit aus Sicht von PV-Navi:
Die aktu­el­len Zah­len des Sta­tis­ti­schen Bun­des­am­tes zei­gen ein­drucks­voll, wie stark Pho­to­vol­ta­ik inzwi­schen zum deut­schen Strom­mix bei­trägt. Jeder neue Solar­strom-Rekord bedeu­tet mehr Kli­ma­schutz, weni­ger Abhän­gig­keit von fos­si­len Ener­gie­trä­gern und mehr Ver­sor­gungs­si­cher­heit. Für Bür­ge­rin­nen und Bür­ger heißt das ganz kon­kret: Jede zusätz­li­che Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge auf Dächern, Gewer­be­bau­ten oder Frei­flä­chen bringt die Ener­gie­wen­de ein Stück wei­ter vor­an.

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Quel­le für Bild und Text: Pres­se­er­klä­rung Sta­tis­ti­sche Bun­des­amt (Desta­tis)

Hier kom­men Sie zu der gesam­ten Pres­se­er­klä­rung
Strom­erzeu­gung aus Pho­to­vol­ta­ik und Erd­gas erreicht im Jahr 2025 neue Höchst­wer­te

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