Der Energiekonzern RWE hat entlang der Bundesautobahn A44n im Rheinisches Revier mehrere großflächige Photovoltaikanlagen erfolgreich in Betrieb genommen. Nach rund acht Monaten Bauzeit verfügen die Anlagen über eine installierte Leistung von 86,5 Megawatt. Damit können rechnerisch rund 27.700 Haushalte mit Strom aus Solarenergie versorgt werden.
Die neuen Solaranlagen sind Teil der Transformation des Rheinischen Reviers und entstehen auf Flächen, die im Zuge des Strukturwandels neu genutzt werden. RWE setzt damit ein weiteres sichtbares Zeichen für den Ausbau erneuerbarer Energien in einer Region, die lange Zeit vom Braunkohleabbau geprägt war.
Solarstrom entlang der Autobahn als Flächennutzungskonzept
Die Photovoltaikanlagen wurden entlang der neu gebauten Autobahntrasse A44n errichtet. Insgesamt sind rund 141.000 Solarmodule installiert, die künftig grünen Strom ins Netz einspeisen. Die Lage entlang einer Verkehrsinfrastruktur zeigt, wie sich Photovoltaik sinnvoll mit bereits genutzten Flächen kombinieren lässt, ohne zusätzliche Landschaftsräume zu beanspruchen.
RWE betont in der Pressemeldung, dass solche Projekte ein wichtiger Baustein für den schnellen Ausbau der Solarenergie sind. Autobahnnahe Flächen, ehemalige Tagebaugebiete und Konversionsflächen bieten großes Potenzial, um Photovoltaik im industriellen Maßstab umzusetzen. Gleichzeitig wird die regionale Wertschöpfung gestärkt und die Energiewende sichtbar vor Ort verankert.
Beitrag zur Energiewende und zum Strukturwandel
Mit der Inbetriebnahme der Anlagen entlang der A44n leistet RWE einen weiteren Beitrag zur Energiewende in Nordrhein-Westfalen. Das Unternehmen verfolgt das Ziel, sein erneuerbares Erzeugungsportfolio konsequent auszubauen und fossile Erzeugung schrittweise zu ersetzen. Photovoltaik spielt dabei neben Windenergie und perspektivisch auch Energiespeichern eine zentrale Rolle.
Gerade im Rheinischen Revier haben solche Projekte eine besondere Bedeutung. Sie zeigen, wie der Übergang von der fossilen Energiegewinnung hin zu erneuerbaren Energien konkret gestaltet werden kann. Die neuen Solaranlagen stehen exemplarisch für den Wandel der Region – von der Kohleförderung hin zu einer nachhaltigen Energieversorgung.
Fazit:
Die neuen Photovoltaikanlagen entlang der A44n verbinden leistungsstarke Solarstromerzeugung mit intelligenter Flächennutzung. Mit 86,5 Megawatt installierter Leistung setzt RWE ein starkes Zeichen für den Ausbau der Solarenergie und unterstreicht, welche Rolle große Infrastrukturprojekte für das Gelingen der Energiewende spielen können.
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Quelle für Bild und Text: Presseerklärung RWE
Hier kommen Sie zu der gesamten Presseerklärung
RWE nimmt große Solaranlagen entlang der Autobahn 44n in Betrieb
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