Österreichs Burgenland hat sich in den vergangenen Jahren zu einer der erfolgreichsten Regionen Europas für die Energiewende entwickelt. Das Bundesland erzeugt bereits seit Jahren bilanziell mehr Strom aus erneuerbaren Energien als es selbst verbraucht. Mit dem konsequenten Ausbau von Windkraft, Photovoltaik und Energiespeichern will das Burgenland seine Energieunabhängigkeit weiter stärken und bis 2030 klimaneutral werden.
Mehr Ökostrom als Eigenverbrauch
Das Burgenland gehört zu den wenigen Regionen Europas, die bereits heute mehr Strom aus erneuerbaren Energien erzeugen als sie selbst benötigen. Dieser Erfolg ist das Ergebnis einer langfristigen Energiepolitik und kontinuierlicher Investitionen in Windkraft und Photovoltaik. Überschüssiger Strom wird in andere Regionen exportiert und trägt dort zu einer klimafreundlichen Energieversorgung bei.
Windkraft und Photovoltaik werden weiter ausgebaut
Trotz der bereits erreichten Erfolge setzt das Burgenland seinen Ausbau erneuerbarer Energien konsequent fort. Mit dem Programm „Project Tomorrow“ investieren das Land Burgenland und Burgenland Energie in neue Windparks, Photovoltaikanlagen sowie leistungsfähige Energiespeicher. Bis 2030 sollen zusätzliche Anlagen mit einer Gesamtleistung von rund 2.000 Megawatt entstehen. Gleichzeitig werden ältere Windkraftanlagen durch moderne und deutlich leistungsstärkere Anlagen ersetzt.
Energieunabhängigkeit durch Netze und Speicher
Der wachsende Anteil erneuerbarer Energien erfordert leistungsfähige Stromnetze und Speichersysteme. Deshalb investiert das Burgenland parallel in Batteriespeicher und den Ausbau der Netzinfrastruktur. So kann Strom aus Windkraft und Photovoltaik auch bei schwankender Erzeugung zuverlässig genutzt werden.
Fazit aus der Sicht von PV-Navi
Das Burgenland beweist, dass sich eine langfristige Energiepolitik auszahlt. Wer den Ausbau erneuerbarer Energien konsequent verfolgt und gleichzeitig in Netze und Speicher investiert, schafft die Grundlage für mehr Energieunabhängigkeit und eine sichere Stromversorgung. Der eingeschlagene Weg kann deshalb auch für viele andere Regionen Europas als Orientierung dienen.
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Quellen:
Bericht in DER STANDARD: Land der Sonne, Land der Winde: Wie das Burgenland zum Erneuerbaren-Vorreiter wurde.
Außerdem Presseaussendung Burgenland Energie AG: „Land Burgenland und Burgenland Energie realisieren mit der EIB das größte Wind- und Photovoltaik-Projektportfolio Österreichs“,
Foto: Burgenland Energie AG: Vertreter des Landes Burgenland, der Burgenland Energie und weiterer Projektpartner präsentieren das Ausbauprogramm für Österreichs größte Wind- und Photovoltaikprojekte.
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