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Mit einer PV-Anlage unabhängig vom Stromnetz?

Datum: 29. Februar 2024

Sicherheit bei einem Blackout?

Ein Ver­sor­gungs­zu­sam­men­bruch, auch „Black­out“ genannt, ist ein groß­flä­chi­ger Strom­aus­fall. Er betrifft eine gro­ße Anzahl von Men­schen gleich­zei­tig.

Ein sol­cher Strom­aus­fall ent­steht, wenn das Strom­netz aus dem Gleich­ge­wicht gerät: In das Netz muss immer genau­so viel Strom ein­ge­speist wer­den, wie ent­nom­men wird. Wenn mehr Strom aus dem Netz ent­nom­men wird als ankommt, grei­fen zunächst Sicher­heits­me­cha­nis­men, die das Netz sta­bi­li­sie­ren. Kommt es aber zu uner­war­te­ten und star­ken Schwan­kun­gen, bei­spiels­wei­se durch einen punk­tu­el­len und zu hohen Strom­ver­brauch, kann das Netz zusam­men­bre­chen: Der Strom fällt aus (so die Beschrei­bung der Bun­des­re­gie­rung zu Black­out).

Nicht unbe­ach­tet soll­te man auch das Risi­ko las­sen, dass durch kri­mi­nel­le oder poli­ti­sche Hacker ein Bla­kout mut­wil­lig her­bei geführt wer­den könn­te.

 

Autarkie als Grund für die eigenen PV-Anlage

Für den Fall, dass der Strom kom­plett aus­fällt, glau­ben vie­le, dass der Strom vom eige­nen Dach wei­ter genutzt wer­den kann. Das ist aber kei­nes­falls selbst­ver­ständ­lich, denn bei einem Black­out kann eine Pho­to­vol­ta­ik (PV)-Anlage je nach Art ihrer Kon­fi­gu­ra­ti­on und des Vor­han­den­seins eines Strom­spei­chers unter­schied­lich reagie­ren:

Ohne Strom­spei­cher: Wenn die PV-Anla­ge nicht über einen Strom­spei­cher ver­fügt, wird sie im Fal­le eines Black­outs auto­ma­tisch abge­schal­tet, um Sicher­heits­ri­si­ken für die Arbei­ter zu mini­mie­ren, die an der Wie­der­her­stel­lung des Strom­net­zes arbei­ten. Dies geschieht durch das Abschal­ten des Wech­sel­rich­ters, der den Gleich­strom der PV-Modu­le in Wech­sel­strom für den Haus­halts­ge­brauch umwan­delt. In die­sem Fall bleibt die PV-Anla­ge wäh­rend des Black­outs untä­tig, da sie nicht in der Lage ist, den erzeug­ten Strom zu nut­zen oder in das Strom­netz ein­zu­spei­sen.

Mit Strom­spei­cher: Wenn die PV-Anla­ge über einen Strom­spei­cher ver­fügt, kann sie auch wäh­rend eines Black­outs wei­ter­hin Strom lie­fern. In die­sem Sze­na­rio wird der erzeug­te Solar­strom zunächst zur Ladung der Bat­te­rien ver­wen­det, und der über­schüs­si­ge Strom kann für den Eigen­ver­brauch genutzt wer­den. Wenn der Strom­spei­cher voll­stän­dig gela­den ist und immer noch über­schüs­si­ger Strom erzeugt wird, kann die PV-Anla­ge wei­ter­hin Strom lie­fern, solan­ge die Son­nen­ein­strah­lung aus­reicht. Dies kann dazu bei­tra­gen, kri­ti­sche Ver­brau­cher mit Strom zu ver­sor­gen und die Aus­wir­kun­gen des Black­outs zu mil­dern.

 

Es ist wich­tig zu beach­ten, dass PV-Anla­gen in den meis­ten Fäl­len so kon­fi­gu­riert sind, dass sie bei einem Black­out auto­ma­tisch abge­schal­tet wer­den, um die Sicher­heit der Arbei­ter zu gewähr­leis­ten, die an der Wie­der­her­stel­lung des Strom­net­zes arbei­ten.

In eini­gen Regio­nen kön­nen jedoch spe­zi­el­le Schal­tun­gen oder Back­up-Sys­te­me instal­liert sein, um PV-Anla­gen wäh­rend eines Black­outs wei­ter­hin betrei­ben zu kön­nen.

 

Wichtiger Tipp:

Fra­gen Sie den Anbie­ter Ihrer Solar­an­la­ge, ob die­se auch bei einem exter­nen Strom­aus­fall läuft!
Tat­säch­lich funk­tio­nie­ren ein gro­ßer Teil aller PV-Anla­gen bei einem Black­out der Strom­ver­sor­ger nicht mehr!

 

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