Mein Fazit zur Intersolar 2026: Die Energiewende lässt sich nicht aufhalten

Datum: 28. Juni 2026
Besucher strömen bei großer Hitze zur The smarter E Europe mit ihren vier Fachmessen in München.

Die dies­jäh­ri­ge The smar­ter E Euro­pe in Mün­chen hät­te zu kei­nem sym­bol­träch­ti­ge­ren Zeit­punkt statt­fin­den kön­nen. Wäh­rend in Deutsch­land und vie­len Tei­len Euro­pas außer­ge­wöhn­lich hohe Tem­pe­ra­tu­ren gemes­sen wur­den und erneut über Hit­ze­re­kor­de berich­tet wur­de, tra­fen sich vom 23. bis 25. Juni 2026 zehn­tau­sen­de Fach­leu­te, Unter­neh­men und Ent­schei­der, um Lösun­gen für genau die­se Her­aus­for­de­rung vor­an­zu­brin­gen. Wer durch die Mes­se­hal­len ging, spür­te: Der Kli­ma­wan­del ist längst kei­ne abs­trak­te Zukunfts­fra­ge mehr – und die Ener­gie­wen­de ist die pas­sen­de Ant­wort dar­auf.

 

Vier Messen – ein gemeinsames Ziel

Unter dem Dach der The smar­ter E Euro­pe ver­ein­ten sich erneut vier inter­na­tio­na­le Leit­mes­sen: die Inter­so­lar Euro­pe für Pho­to­vol­ta­ik, die ees Euro­pe für Ener­gie­spei­cher, die Power2Drive Euro­pe für Elek­tro­mo­bi­li­tät und Lade­infra­struk­tur sowie die EM-Power Euro­pe für intel­li­gen­tes Ener­gie­ma­nage­ment und moder­ne Strom­net­ze. Was frü­her oft getrennt betrach­tet wur­de, wächst heu­te zu einem gemein­sa­men Ener­gie­sys­tem zusam­men. Genau die­ses Zusam­men­spiel war über­all auf der Mes­se sicht­bar.

 

Nicht mehr einzelne Produkte – sondern komplette Lösungen

Noch vor weni­gen Jah­ren stan­den neue Solar­mo­du­le oder Wech­sel­rich­ter im Mit­tel­punkt. Heu­te geht es um Gesamt­lö­sun­gen. Pho­to­vol­ta­ik, Bat­te­rie­spei­cher, Wär­me­pum­pen, intel­li­gen­te Steue­rungs­sys­te­me, Elek­tro­mo­bi­li­tät und fle­xi­ble Strom­ta­ri­fe wer­den zuneh­mend als ein Gesamt­sys­tem gedacht. Die ent­schei­den­de Fra­ge lau­tet nicht mehr: Wel­che Kom­po­nen­te ist die bes­te? Son­dern: Wie gelingt das opti­ma­le Zusam­men­spiel aller Tech­no­lo­gien?

 

Innovation trotz politischen Gegenwinds

In vie­len Län­dern – auch in Deutsch­land – erlebt die Ener­gie­wen­de der­zeit poli­ti­schen Gegen­wind. För­der­be­din­gun­gen wer­den dis­ku­tiert, Geneh­mi­gun­gen ver­zö­gert oder Kli­ma­zie­le infra­ge gestellt. Auf der Mes­se war davon jedoch kaum etwas zu spü­ren. Im Gegen­teil: Die Stim­mung war von Opti­mis­mus, Inno­va­ti­ons­kraft und gro­ßem Ver­trau­en in die Zukunft geprägt. Die Bran­che macht deut­lich, dass sie ihren Weg kon­se­quent wei­ter­geht. Gleich­zei­tig wur­de aber auch klar: Poli­tik und Gesell­schaft müs­sen jetzt die pas­sen­den Rah­men­be­din­gun­gen schaf­fen, damit die tech­ni­schen Lösun­gen ihr vol­les Poten­zi­al ent­fal­ten kön­nen.

 

Auszeichnungen für die Ideen von morgen

Ein wei­te­rer Höhe­punkt waren die The smar­ter E Awards. Aus­ge­zeich­net wur­den Inno­va­tio­nen aus den Berei­chen Pho­to­vol­ta­ik, Ener­gie­spei­cher, Elek­tro­mo­bi­li­tät, intel­li­gen­te Ener­gie­lö­sun­gen sowie beson­ders zukunfts­wei­sen­de Ener­gie­pro­jek­te. Die Prei­se zeig­ten ein­drucks­voll, dass der Fort­schritt längst nicht mehr nur in ein­zel­nen Pro­duk­ten steckt, son­dern vor allem in intel­li­gent ver­netz­ten Gesamt­lö­sun­gen.

 

Persönliche Begegnungen bleiben unersetzlich

Ich selbst war auch auf der Mes­se unter­wegs und konn­te vie­le inter­es­san­te Gesprä­che füh­ren – mit lang­jäh­ri­gen Part­nern eben­so wie mit Unter­neh­men, die ich neu ken­nen­ge­lernt habe. Gera­de die­se per­sön­li­chen Begeg­nun­gen machen den beson­de­ren Wert einer sol­chen Ver­an­stal­tung aus. Hin­ter jeder Inno­va­ti­on ste­hen Men­schen mit Ideen, Erfah­rung und Begeis­te­rung. Vie­le Kon­tak­te, die in Mün­chen geknüpft oder ver­tieft wur­den, wer­den sicher­lich auch künf­tig ihren Bei­trag zur Ener­gie­wen­de leis­ten.

 

Mein Fazit

Die Ener­gie­wen­de ist erwach­sen gewor­den. Sie besteht längst nicht mehr aus ein­zel­nen Tech­no­lo­gien, son­dern aus einem intel­li­gen­ten Zusam­men­spiel von Solar­ener­gie, Spei­chern, Wär­me­pum­pen, Elek­tro­mo­bi­li­tät und digi­ta­lem Ener­gie­ma­nage­ment. Die Mes­se hat ein­drucks­voll gezeigt, dass die tech­ni­schen Lösun­gen vor­han­den sind. Jetzt ist es an der Poli­tik, die not­wen­di­gen Rah­men­be­din­gun­gen zu schaf­fen und den Wan­del nicht aus­zu­brem­sen, son­dern zu beschleu­ni­gen.

Wer in die­sen Tagen durch die Hal­len der The smar­ter E Euro­pe ging und anschlie­ßend wie­der in die som­mer­li­che Hit­ze trat, konn­te die eigent­li­che Bot­schaft der Mes­se kaum über­se­hen:

Die Ener­gie­wen­de ist kei­ne Opti­on mehr – sie ist eine Not­wen­dig­keit.

 

Wolf­gang Hent­schel, Geschäfts­füh­rer der PV-Navi UG

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Sym­bol­bild: PV-Navi/ChatGPT

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