Die Spedition TST hat veröffentlicht, dass sie an einem Logistikstandort in Worms eine großflächige Photovoltaikanlage direkt an der Hallenfassade installiert hat. Auf mehr als 2.000 Quadratmetern erzeugen die Module Strom, der unter anderem für die eigene Ladeinfrastruktur von E‑Lkw genutzt wird. Damit wird erstmals nicht nur das Dach, sondern auch die Gebäudewand aktiv zur Energiequelle.
Strom aus der Wand statt nur vom Dach
Die Anlage erreicht eine Leistung von 336 Kilowatt Peak und ist Teil eines größeren Systems aus Photovoltaikanlagen auf den Dächern der Logistikzentren. Insgesamt entsteht so ein leistungsstarker Energieverbund, der direkt vor Ort genutzt wird. Der erzeugte Strom versorgt sowohl die Gebäude als auch die elektrische Lkw-Flotte.
Vorteil auch im Winter
Ein besonderer Vorteil der Fassadenlösung liegt im Sonnenstand. Während klassische Dachanlagen im Winter weniger Ertrag liefern, können vertikale Module auch bei tief stehender Sonne Energie erzeugen. Dadurch wird die Stromproduktion gleichmäßiger über das Jahr verteilt.
Fazit aus der Sicht von PV Navi
Das Beispiel zeigt, wie viel Potenzial noch in bestehenden Gebäuden steckt. Wenn neben Dächern auch Fassaden genutzt werden, entsteht zusätzliche Energie genau dort, wo sie gebraucht wird. So wird aus einem Logistikzentrum ein echtes Kraftwerk.
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Quelle für Bild und Text: Berichte von TST
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The Wall of Change: Diese Wand ist ein Energiewunder
Bericht der Tagessschau
Hohe Spritpreise für Spediteure in RLP: Ist der E‑Lkw die Lösung?
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