Kein erhöhtes Blackout-Risiko bei viel Sonne

Datum: 18. März 2025
Freiflächen-Solaranlage zeigt die Bedeutung von Photovoltaik und Energiespeichern für die Netzstabilität.

Nach Ein­schät­zung des Bun­des­ver­ban­des Solar­wirt­schaft (BSW-Solar) ist das Risi­ko, dass es infol­ge von zu viel Solar­strom zu einer Über­las­tung der Strom­net­ze, einer tem­po­rä­ren Über­for­de­rung beim Bilanz-Aus­gleich oder gar einem Black­out kom­men kann, sehr gering. Die­se Ein­schät­zung wird auch von der Wis­sen­schaft geteilt.

In den letz­ten Tagen waren zuvor ver­ein­zelt Medi­en­be­rich­te erschie­nen, die vor einer Über­las­tung des Strom­net­zes an Fei­er­ta­gen im Früh­ling und Som­mer war­nen, wenn ein hohes Solar­strom­an­ge­bot auf eine nied­ri­ge Strom­nach­fra­ge tref­fen kann.

Laut der Inter­es­sens­ver­tre­tung der Solar- und Spei­cher­bran­che habe die Poli­tik gemein­sam mit der Wirt­schaft recht­zei­tig Vor­sor­ge und die erfor­der­li­chen regu­la­to­ri­schen und tech­ni­schen Vor­keh­run­gen getrof­fen, um einen Black­out im Strom­sys­tem zu ver­mei­den. Dazu habe unter ande­rem die Sys­tem­sta­bi­li­täts­ver­ord­nung aus dem Jahr 2012 und nicht zuletzt das jüngst ver­ab­schie­de­te Solar­spit­zen-Gesetz bei­getra­gen.

 

Auch für den sehr unwahr­schein­li­chen Fall, dass ein recht­zei­ti­ger Bilanz-Aus­gleich zwi­schen Strom­an­ge­bot und Nach­fra­ge nicht gelän­ge, dürf­ten die Fol­gen nach Ein­schät­zung von Ener­gie-Exper­ten über­schau­bar und beherrsch­bar blei­ben. Regu­la­to­ri­sche Vor­ga­ben und Nor­men auf der Ebe­ne der EU und der Natio­nal­staa­ten stel­len dies sicher.

Cars­ten Kör­nig, Haupt­ge­schäfts­füh­rer des BSW-Solar erklärt: „Nicht kor­rekt sind Behaup­tun­gen, nach denen bei einer Fre­quenz­stei­ge­rung auf über 50,2 Hertz im Strom­netz nur ein unzu­rei­chen­der Not­fall­me­cha­nis­mus bei Pho­to­vol­ta­ik-Wech­sel­rich­tern greift und abrup­te Mas­sen­ab­schal­tun­gen von Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen sowie ein dras­ti­scher Abfall der Netz­fre­quenz droht. Eben­so falsch ist die Aus­sa­ge, dass es im Anschluss beim Wie­der­an­schal­ten der Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen erneut zu plötz­li­chen und mas­si­ven Fre­quenz­schwan­kun­gen kom­men kann.“

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Quel­le: Pres­se­mel­dung vom Bun­des­ver­band Solar­wirt­schaft (BSW-Solar)
Bild: Sym­bol­bild by pix­a­bay

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Kein erhöh­tes Black­out-Risi­ko bei viel Son­ne

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