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Energie durch Synergie auf Acker und Co.

Datum: 13. Februar 2024

In Deutsch­land soll Strom mög­lichst kli­ma­neu­tral erzeugt wer­den. Noch stockt der Umbau.
Wie Äcker, Seen, Dächer Flä­chen und damit Poten­ti­al für inte­grier­te Solar­an­la­gen bie­ten.

Das deut­sche Erneu­er­ba­re-Ener­gien-Gesetz 2023 sieht vor, den Pho­to­vol­ta­ik­aus­bau so vor­an­zu­trei­ben, dass bis zum Jahr 2030 eine instal­lier­te Leis­tung von 215 Giga­watt (GW) erreicht wird, bis zum Jahr 2040 sol­len es 400 Giga­watt sein.

 

Um das zu errei­chen, muss sich die Aus­bau­ge­schwin­dig­keit ver­drei­fa­chen.

Eine beson­de­re Chan­ce liegt in den “Inte­grier­ten PV-Anla­gen”. Dahin­ter ver­birgt sich die Dop­pel­nut­zung von Flä­chen.

Das heißt: Solar­mo­du­le auf land­wirt­schaft­lich genutz­ten Flä­chen, schwim­men­de PV-Anla­gen auf Gewäs­sern oder ein­ge­bau­te Solar­zel­len in der Hül­le von Gebäu­den und Fahr­zeu­gen. Zudem bie­ten auch ver­sie­gel­te Park­flä­chen Platz für klei­ne Son­nen­kraft­wer­ke.

 

Agri-PV: Konkurrenten werden zu Verbündeten

Bei­spiel Agri-PV: Die kom­bi­nier­te Nut­zung von land­wirt­schaft­li­cher Pro­duk­ti­on und Strom­pro­duk­ti­on mit­tels einer Solar­an­la­ge gibt es bereits in eini­gen Regio­nen Deutsch­lands. Auf einer erhöh­ten Metall­kon­struk­ti­on sind die Modu­le ange­bracht, dar­un­ter kann Acker­bau und Obst­an­bau betrie­ben wer­den.

 

„Agri-PV bie­tet die Chan­ce, die knap­pen Flä­chen opti­mal zu nut­zen und damit Flä­chen­kon­kur­ren­zen zu über­win­den.“
Kers­tin And­reae, Che­fin des Bun­des­ver­bands Deut­sche Ener­gie- und Was­ser­wirt­schaft (BDEW)

 

Bericht von Chris­ti­ne Els­ner für ZDFheu­te
Inte­grier­te Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen: Ener­gie durch Syn­er­gie auf Acker und Co.

Foto Reu­ters: Im baye­ri­schen Hol­le­dau ist es ein Mit­ein­an­der — Hop­fen wächst neben Son­nen­kol­lek­to­ren.

 

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