HWK Region Stuttgart: „Wir müssen mehr berufsübergreifend denken und arbeiten“

Datum: 3. April 2025
Handwerker montieren eine Photovoltaikanlage – ein zentraler Baustein für die Energiewende und klimaneutrale Gebäude.

Die Hand­werks­kam­mer Regi­on Stutt­gart schreibt: Die Zie­le sind hoch: Bis 2035 möch­te die Stadt Stutt­gart kli­ma­neu­tral sein, 2045 das Land Baden-Würt­tem­berg. Um das zu errei­chen, soll es mehr Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen, mehr Wär­me­pum­pen und mehr ener­gie­ef­fi­zi­en­te Gebäu­de geben – instal­liert und auf­ge­baut durch qua­li­fi­zier­te Fach­kräf­te aus dem Hand­werk. David Kop­tik, Spe­zia­list und Trai­ner für Sanitär‑, Hei­zungs- und Kli­ma­tech­nik an der Bil­dungs­aka­de­mie der Hand­werks­kam­mer Regi­on Stutt­gart, berich­tet, wie sich das Hand­werk für die­se Auf­ga­ben wapp­net.

Herr Kop­tik, wie wich­tig ist das The­ma Ener­gie- und Wär­me­wen­de im Hand­werk?

David Kop­tik: “Die Ener­gie- und Wär­me­wen­de ist ein zen­tra­les The­ma im Hand­werk und wird zuneh­mend zum Geschäfts­mo­dell der Zukunft. Es betrifft fast alle Beru­fe und eigent­lich jeder kann davon pro­fi­tie­ren. Aber vor allem das Kern­ge­schäft der Anla­gen­me­cha­ni­ker für Sanitär‑, Hei­zungs- und Kli­ma­tech­nik (SHK) wird immer mehr auf erneu­er­ba­re und rege­ne­ra­ti­ve Ener­gien aus­ge­rich­tet sein.“

Wie ver­än­dert die­se Neu­aus­rich­tung das Sanitär‑, Hei­zungs- und Kli­ma­tech­nik-Hand­werk?

David Kop­tik: „Frü­her haben sich die ein­zel­nen Hand­werks­be­ru­fe iso­liert betrach­tet: Der Hei­zungs­in­stal­la­teur hat eine Hei­zung ein­ge­baut, der Elek­tri­ker die Strom­ka­bel ver­legt und der Dach­de­cker das Dach gedeckt. Wenn ich heu­te zum Bei­spiel eine Wär­me­pum­pe instal­lie­ren möch­te, muss ich die­se nicht nur hydrau­lisch anschlie­ßen, son­dern auch elek­trisch und dann kommt noch die Käl­te­tech­nik mit ins Spiel. Außer­dem muss ich ver­ste­hen, was bau­phy­si­ka­lisch im Gebäu­de pas­siert, um eine Wär­me­pum­pe rich­tig ein­zu­stel­len. Dabei sind zum Bei­spiel die Wär­me­leit­fä­hig­keit von Fens­tern und Wän­den wich­ti­ge Aspek­te. Damit ein Kun­de nicht drei ver­schie­de­ne Hand­wer­ke­rin­nen oder Hand­wer­ker beauf­tra­gen muss, ist es wich­tig, dass die­se Zusam­men­hän­ge auch in einem Beruf klar sind.“

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„Wir müs­sen mehr berufs­über­grei­fend den­ken und arbei­ten“ — Gewapp­net für die Ener­gie- und Wär­me­wen­de

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