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Hessen: Bewerbungsstart für Dorfentwicklungsprogramm 2025

Datum: 5. Mai 2024

Kom­mu­nen soll­ten jetzt mit der Vor­be­rei­tung begin­nen, damit sie sich als neu­er För­der­schwer­punkt der hes­si­schen Dorf­ent­wick­lung ab 2025 aner­ken­nen las­sen, rät Hes­sens Hei­mat­mi­nis­ter Ing­mar Jung.

 

„Das Pro­gramm bie­tet attrak­ti­ve Ent­wick­lungs­mög­lich­kei­ten für moder­ne und zukunfts­fes­te Dör­fer im länd­li­chen Raum,“ so Jung.

Für die Bewer­bung ist zusam­men mit den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern ein Kon­zept zu erstel­len, in dem die Kom­mu­ne fest­legt, wel­che Maß­nah­men im Rah­men der Dorf­ent­wick­lung vor Ort geför­dert wer­den sol­len. Im Som­mer 2025 beginnt dann die sechs­ein­halb­jäh­ri­ge Lauf­zeit.

Grund­la­ge für die Bewer­bung als För­der­schwer­punkt ist ein Ent­wick­lungs­kon­zept. Dabei kön­nen sich die Kom­mu­nen durch ein Fach­bü­ro unter­stüt­zen las­sen; hier­für ste­hen För­der­mit­tel im Rah­men der Dorf­mo­de­ra­ti­on zur Ver­fü­gung. Die ent­spre­chen­den Anträ­ge kön­nen ab sofort bei den zustän­di­gen Fach- und För­der­be­hör­den der Land­krei­se gestellt wer­den.

 

Fördermittel kommen vom Land, Bund und EU

Die Anzahl der mög­li­chen Neu­auf­nah­men in das För­der­pro­gramm rich­tet sich jähr­lich nach den zur Ver­fü­gung ste­hen­den För­der­mit­teln. In den nächs­ten Jah­ren ste­hen jähr­lich durch­schnitt­lich rund 33 Mil­lio­nen Euro an För­der­mit­teln von EU, Bund und Land zur Ver­fü­gung. Im Jahr 2025 sol­len ins­ge­samt zwölf neue Kom­mu­nen in das Pro­gramm auf­ge­nom­men wer­den.

 

Vielfältige Fördermöglichkeiten

Die Dorf­ent­wick­lung bie­tet sowohl den Kom­mu­nen als auch Pri­va­ten die Mög­lich­keit, für Vor­ha­ben der Daseins­vor­sor­ge und der Grund­ver­sor­gung sowie für Sanie­rung und Neu­bau­ten in den Orts­ker­nen För­der­mit­tel zu erhal­ten. Damit umfas­sen die För­der­mög­lich­kei­ten neben den klas­si­schen Gebäu­de­inves­ti­tio­nen auch sozia­le und kul­tu­rel­le Vor­ha­ben wie zum Bei­spiel Mehr­ge­ne­ra­tio­nen­treffs oder Dorf­mu­se­en, Grund­ver­sor­gungs­ein­rich­tun­gen wie zum Bei­spiel Dorf­lä­den oder Dorf­ca­fés sowie Dienst­leis­tun­gen für Bera­tung, Mode­ra­ti­on und Vor­schlä­ge für Innen­ent­wick­lungs­pro­jek­te. Dar­über hin­aus ist auch eine Unter­stüt­zung von städ­te­bau­lich ver­träg­li­chem Abriss von Gebäu­den mög­lich.

Infor­ma­tio­nen zum För­der­pro­gramm sowie fach­li­che Bera­tung und Beglei­tung bei der Bewer­bung erhal­ten Kom­mu­nen bei den Fach­be­hör­den der jewei­li­gen Land­krei­se. Anträ­ge für Dorf­mo­de­ra­ti­ons­pro­zes­se kön­nen ab sofort bei den Fach- und För­der­be­hör­den der Land­krei­se gestellt wer­den.

 

Abga­be­frist für die Bewer­bun­gen als För­der­schwer­punkt in der Dorf­ent­wick­lung ist der 1. Febru­ar 2025. Die Aner­ken­nung der neu­en För­der­schwer­punk­te ist für Som­mer 2025 geplant.

 

 

Quel­le: Hes­si­sches Minis­te­ri­um für Land­wirt­schaft und Umwelt, Wein­bau, Fors­ten, Jagd und Hei­mat / Pres­se­mel­dung vom

Hier kom­men Sie zur kom­plet­ten Pres­se­mel­dung
För­der­pro­gramm ‑Bewer­bungs­start für Dorf­ent­wick­lungs­pro­gramm 2025

Foto: Sym­bol­fo­to PV-Navi

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Wer kann sich in Hes­sen bewer­ben?Fol­gen­de hes­si­sche Land­krei­se kön­nen sich bis zum 1. Febru­ar 2025 für das Pro­gramm Dorf­ent­wick­lung 2025 bewer­ben, ins­ge­samt wer­den in die­ser Run­de 12 Kom­mu­nen berück­sich­tigt. Bewer­bun­gen müs­sen an das zustän­di­ge Land­rats­amt gerich­tet wer­den.
Berg­stra­ße (mit Aus­nah­me der Gemeinden/Städte Bib­lis, Bir­ken­au, Bür­stadt, Ein­hau­sen, Groß-Rohr­heim, Lam­pert­heim, Lorsch und Viern­heim)
Darm­stadt-Die­burg (mit Aus­nah­me der Gemeinden/Städte Die­burg, Epperts­hau­sen, Erz­hau­sen, Gries­heim, Groß-Zim­mern, Müns­ter, Pfung­stadt und Wei­ter­stadt)
Ful­da (mit Aus­nah­me der Stadt Ful­da)
Gie­ßen (mit Aus­nah­me der Gemeinden/Städte Gie­ßen, Heu­chel­heim und Lin­den)
Hers­feld-Roten­burg
Hoch­tau­nus (mit Aus­nah­me der Gemeinden/Städte Bad Hom­burg, Fried­richs­dorf, König­stein, Kron­berg, Ober­ur­sel und Stein­bach)
Kas­sel (mit Aus­nah­me der Gemeinden/Städte Bau­na­tal und Vell­mar)
Lahn-Dill (mit Aus­nah­me der Stadt Wetz­lar)
Lim­burg-Weil­burg (mit Aus­nah­me der Stadt Lim­burg),
Main-Kin­zig (mit Aus­nah­me der Gemeinden/Städte Bruch­kö­bel, Erlen­see, Groß­krot­zen­burg, Hanau, Main­tal, Nie­der­dor­fel­den, Roden­bach und Schöneck)
Mar­burg-Bie­den­kopf (mit Aus­nah­me der Stadt Mar­burg)
Oden­wald
Rhein­gau-Tau­nus
Schwalm-Eder
Vogels­berg
Wal­deck-Fran­ken­berg
Wer­ra-Meiß­ner und
Wet­ter­au (mit Aus­nah­me der Gemeinden/Städte Bad Nau­heim, Bad Vil­bel, Fried­berg, Kar­ben, Ros­bach und Wöll­stadt)
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