Die Stahlindustrie zählt zu den energieintensivsten Branchen weltweit – und steht zugleich unter enormem Druck, ihre Emissionen drastisch zu senken. Der internationale Stahlkonzern ArcelorMittal reagiert darauf mit einer klaren Strategie: Der Umbau der Energieversorgung hin zu erneuerbaren Quellen, insbesondere Solarenergie, wird zu einem zentralen Bestandteil der industriellen Transformation.
ArcelorMittal investiert weltweit in große Solar- und Windenergieprojekte, um den eigenen Strombedarf langfristig klimafreundlicher zu decken. Dabei geht es nicht um einzelne Pilotanlagen, sondern um Projekte im Gigawatt-Maßstab, die direkt in die industrielle Versorgung eingebunden sind.
Solarstrom als Basis für industrielle Prozesse
Ein Schwerpunkt der Strategie liegt auf der Kombination von Photovoltaik und Windenergie zur Versorgung großer Produktionsstandorte. In mehreren Ländern hat ArcelorMittal umfangreiche Projekte gestartet, bei denen Solarparks gezielt für die Eigenversorgung der Stahlwerke errichtet werden. Diese Anlagen liefern Strom für Walzwerke, Weiterverarbeitung, Infrastruktur und perspektivisch auch für neue, klimafreundlichere Produktionsverfahren.
Solarenergie spielt dabei eine wichtige Rolle, weil sie planbar skalierbar ist und sich gut mit anderen erneuerbaren Quellen kombinieren lässt. Gerade in Regionen mit hoher Sonneneinstrahlung entstehen so neue Energiecluster, die den fossilen Strombezug Schritt für Schritt ersetzen.
Teil der langfristigen Dekarbonisierungsstrategie
Der Ausbau erneuerbarer Energien ist bei ArcelorMittal eng mit der langfristigen Dekarbonisierungsstrategie verknüpft. Ziel ist es, die CO₂-Emissionen der Stahlproduktion deutlich zu senken und neue Produktionsverfahren zu ermöglichen, etwa durch den verstärkten Einsatz von grünem Strom und perspektivisch grünem Wasserstoff.
Großflächige Photovoltaik-Anlagen schaffen dafür eine wichtige Grundlage. Sie stabilisieren die Energieversorgung, senken Betriebskosten und reduzieren die Abhängigkeit von volatilen Energiemärkten. Gleichzeitig sendet der Konzern ein klares Signal: Auch Schwerindustrie kann und muss Teil der Energiewende sein.
Fazit:
ArcelorMittal zeigt, dass Solarenergie nicht nur für Dächer, Logistik oder Rechenzentren geeignet ist, sondern auch für die energiehungrigste Industrie. Mit großen Investitionen in Photovoltaik und erneuerbare Stromversorgung treibt der Konzern den Umbau der Stahlindustrie aktiv voran – und macht deutlich, dass die Energiewende auch im Hochofenmaßstab gedacht werden muss.
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Weitere Informationen zu den Projekten und zur Klimastrategie finden sich auf der Website von ArcelorMittal.
Quelle für Bilder und Text: Presseerklärung
Hier kommen Sie zu der gesamten Presseerklärung ArcelorMittal
ArcelorMittal erweitert sein Portfolio an Projekten im Bereich erneuerbare Energien
Der Geschäftssitz des Unternehmens ist in Hamburg. Produktionsstätten gibt es in Deutschland auch in Bremen, Eisenhüttenstadt (Brandenburg) und Duisburg
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Anmerkung:
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