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Agriphotovoltaik: bringt Stromerzeugung und Wein zusammen

Datum: 7. Januar 2024

Um die Ener­gie- und Wär­me­wen­de zu meis­tern, sind neue Ansät­ze der Ener­gie­er­zeu­gung gefragt. Thek­la Wal­ker, Minis­te­rin für Umwelt, Kli­ma und Ener­gie­wirt­schaft besuch­te das Vor­zei­ge­pro­jekt der rege­ne­ra­ti­ven Strom­ge­win­nung aus Son­nen­en­er­gie bei bade­no­va in der Regi­on Frei­burg.

Vino-PV in Freiburg Munzingen

Die Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge über den Reben am Tuni­berg ermög­licht die Erzeu­gung von Strom aus erneu­er­ba­ren Ener­gien auf unkon­ven­tio­nel­le Art und Wei­se. Die Reben sind mit einem Sys­tem­ge­stell über­baut, das mit über 1.600 licht­durch­läs­si­gen Pho­to­vol­ta­ik­mo­du­len (PV) belegt ist. Auf einer Flä­che von 3.200 m² gelingt es so, jähr­lich etwa 300.000 kWh Strom zu erzeu­gen und ca. 120 Ton­nen CO2 ein­zu­spa­ren.

Auch der Wein pro­fi­tiert von der Dop­pel­nut­zung der land­wirt­schaft­li­chen Flä­chen. Durch den Bau der Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge über den Reb­stö­cken kön­nen die Trau­ben vor Umwelt­ein­flüs­sen wie Frost, Hagel, Stark­re­gen und Son­nen­brand geschützt wer­den. So kann auch der Ern­te­zeit­punkt ver­zö­gert wer­den, sodass die Ern­te zu einer küh­le­ren Jah­res­zeit statt­fin­den und somit die Arbeits­be­din­gun­gen der Win­zer ver­bes­sert wer­den.

Das Gemein­schafts­pro­jekt von bade­no­va­WÄR­ME­PLUS und dem Pro­jekt­in­itia­tor Edgar Gim­bel (Gsun) zeigt, dass im Bereich der erneu­er­ba­ren Strom­erzeu­gung inno­va­ti­ve Lösun­gen im länd­li­chen Raum rea­li­sier­bar sind, um den Aus­bau von Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen vor­an­zu­trei­ben.

 

Foto: Minis­te­rin Wal­ker, Bür­ger­meis­ter von Kirch­bach und Vor­stand Höl­scher

Quel­le: Pres­se­mit­tei­lung der bade­no­va vom 08.09.2023

 

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