Fernsehtipp: ARTE fragt, warum wir zum Klimawandel so lange nicht gehandelt haben

Datum: 7. September 2026
Geteilte Erde zwischen fossiler Umweltzerstörung und einer grünen Zukunft mit Photovoltaik und Windenergie.

Dass die Ver­bren­nung fos­si­ler Ener­gie­trä­ger unser Kli­ma ver­än­dert, ist kei­ne neue Erkennt­nis. Wis­sen­schaft­ler war­nen seit Jahr­zehn­ten vor den Fol­gen. Trotz­dem wur­den Koh­le, Öl und Gas immer wei­ter genutzt und die not­wen­di­gen Ver­än­de­run­gen häu­fig auf­ge­scho­ben. Die drei­tei­li­ge ARTE-Doku­men­ta­ti­on „Fuck The Pla­net – Ist unser Kli­ma noch zu ret­ten?“ geht der Fra­ge nach, war­um wis­sen­schaft­li­che Erkennt­nis­se so lan­ge nicht zu ent­schlos­se­nem Han­deln geführt haben. ARTE zeigt die Doku­men­ta­ti­on am Diens­tag, 8. Sep­tem­ber 2026, ab 20:15 Uhr. Bereits ab 1. Sep­tem­ber ste­hen die drei Tei­le auch online zur Ver­fü­gung.

 

Wir wussten schon erstaunlich lange Bescheid

Die Doku­men­ta­ti­on blickt zurück auf die Geschich­te der Kli­ma­for­schung und zeigt, wie früh Wis­sen­schaft­ler Zusam­men­hän­ge zwi­schen Indus­tria­li­sie­rung, fos­si­len Ener­gie­trä­gern und stei­gen­den Tem­pe­ra­tu­ren erkann­ten. Spä­tes­tens im 20. Jahr­hun­dert wur­den die War­nun­gen immer deut­li­cher.

Doch wirt­schaft­li­che, ener­gie­po­li­ti­sche und geo­po­li­ti­sche Inter­es­sen stan­den kon­se­quen­tem Han­deln immer wie­der ent­ge­gen. Die Doku­men­ta­ti­on erin­nert unter ande­rem an die Stu­die „Die Gren­zen des Wachs­tums“, die Stock­hol­mer Umwelt­kon­fe­renz und die ener­gie­po­li­ti­schen Ent­schei­dun­gen nach der ers­ten Ölkri­se.

 

Von der Warnung zur Energiewende

Heu­te geht es längst nicht mehr nur dar­um, vor dem Kli­ma­wan­del zu war­nen. Vie­le der Tech­no­lo­gien, mit denen fos­si­le Ener­gie­trä­ger ersetzt wer­den kön­nen, ste­hen inzwi­schen zur Ver­fü­gung. Pho­to­vol­ta­ik und Wind­ener­gie erzeu­gen erneu­er­ba­ren Strom, Bat­te­rie­spei­cher kön­nen Erzeu­gung und Ver­brauch zeit­lich bes­ser zusam­men­brin­gen und Elek­tro­mo­bi­li­tät sowie Wär­me­pum­pen ermög­li­chen es, erneu­er­ba­ren Strom auch in Ver­kehr und Wär­me­ver­sor­gung ein­zu­set­zen.

Damit bekommt die his­to­ri­sche Rück­schau der Doku­men­ta­ti­on eine sehr aktu­el­le Bedeu­tung: Die ent­schei­den­de Fra­ge lau­tet nicht mehr allein, was wir über den Kli­ma­wan­del wis­sen, son­dern was wir aus die­sem Wis­sen machen.

 

Fazit aus der Sicht von PV-Navi

Viel­leicht ist genau das die wich­tigs­te Bot­schaft einer sol­chen Doku­men­ta­ti­on: Wir kön­nen nicht behaup­ten, wir hät­ten von den mög­li­chen Fol­gen nichts gewusst. Viel Zeit ist ver­lo­ren gegan­gen. Umso wich­ti­ger ist es, die vor­han­de­nen Mög­lich­kei­ten jetzt kon­se­quent zu nut­zen. Die Ener­gie­wen­de bie­tet heu­te Tech­no­lo­gien, mit denen jeder Schritt weg von fos­si­len Ener­gie­trä­gern gleich­zei­tig ein Schritt hin zu einer sau­be­re­ren und unab­hän­gi­ge­ren Ener­gie­ver­sor­gung sein kann.

 

Fern­seh­tipp: ARTE, „Fuck The Pla­net – Ist unser Kli­ma noch zu ret­ten?“
Diens­tag, 8. Sep­tem­ber 2026, ab 20:15 Uhr
Drei­tei­li­ge Doku­men­ta­ti­on, Regie: Jean-Robert Vial­let
Online ver­füg­bar ab 1. Sep­tem­ber 2026.

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Quel­le: ARTE — Fuck The Pla­net (1/3) bei ARTE
Bild: PV-Navi/ChatGPT (KI-gene­riert)

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