Österreichs Burgenland gehört zu Europas Vorreitern bei der Energiewende

Datum: 4. August 2026
Vertreter des Landes Burgenland, der Burgenland Energie und weiterer Projektpartner präsentieren das Ausbauprogramm für Österreichs größte Wind- und Photovoltaikprojekte.

Öster­reichs Bur­gen­land hat sich in den ver­gan­ge­nen Jah­ren zu einer der erfolg­reichs­ten Regio­nen Euro­pas für die Ener­gie­wen­de ent­wi­ckelt. Das Bun­des­land erzeugt bereits seit Jah­ren bilan­zi­ell mehr Strom aus erneu­er­ba­ren Ener­gien als es selbst ver­braucht. Mit dem kon­se­quen­ten Aus­bau von Wind­kraft, Pho­to­vol­ta­ik und Ener­gie­spei­chern will das Bur­gen­land sei­ne Ener­gie­un­ab­hän­gig­keit wei­ter stär­ken und bis 2030 kli­ma­neu­tral wer­den.

 

Mehr Ökostrom als Eigenverbrauch

Das Bur­gen­land gehört zu den weni­gen Regio­nen Euro­pas, die bereits heu­te mehr Strom aus erneu­er­ba­ren Ener­gien erzeu­gen als sie selbst benö­ti­gen. Die­ser Erfolg ist das Ergeb­nis einer lang­fris­ti­gen Ener­gie­po­li­tik und kon­ti­nu­ier­li­cher Inves­ti­tio­nen in Wind­kraft und Pho­to­vol­ta­ik. Über­schüs­si­ger Strom wird in ande­re Regio­nen expor­tiert und trägt dort zu einer kli­ma­freund­li­chen Ener­gie­ver­sor­gung bei.

 

Windkraft und Photovoltaik werden weiter ausgebaut

Trotz der bereits erreich­ten Erfol­ge setzt das Bur­gen­land sei­nen Aus­bau erneu­er­ba­rer Ener­gien kon­se­quent fort. Mit dem Pro­gramm „Pro­ject Tomor­row“ inves­tie­ren das Land Bur­gen­land und Bur­gen­land Ener­gie in neue Wind­parks, Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen sowie leis­tungs­fä­hi­ge Ener­gie­spei­cher. Bis 2030 sol­len zusätz­li­che Anla­gen mit einer Gesamt­leis­tung von rund 2.000 Mega­watt ent­ste­hen. Gleich­zei­tig wer­den älte­re Wind­kraft­an­la­gen durch moder­ne und deut­lich leis­tungs­stär­ke­re Anla­gen ersetzt.

 

Energieunabhängigkeit durch Netze und Speicher

Der wach­sen­de Anteil erneu­er­ba­rer Ener­gien erfor­dert leis­tungs­fä­hi­ge Strom­net­ze und Spei­cher­sys­te­me. Des­halb inves­tiert das Bur­gen­land par­al­lel in Bat­te­rie­spei­cher und den Aus­bau der Netz­in­fra­struk­tur. So kann Strom aus Wind­kraft und Pho­to­vol­ta­ik auch bei schwan­ken­der Erzeu­gung zuver­läs­sig genutzt wer­den.

 

Fazit aus der Sicht von PV-Navi

Das Bur­gen­land beweist, dass sich eine lang­fris­ti­ge Ener­gie­po­li­tik aus­zahlt. Wer den Aus­bau erneu­er­ba­rer Ener­gien kon­se­quent ver­folgt und gleich­zei­tig in Net­ze und Spei­cher inves­tiert, schafft die Grund­la­ge für mehr Ener­gie­un­ab­hän­gig­keit und eine siche­re Strom­ver­sor­gung. Der ein­ge­schla­ge­ne Weg kann des­halb auch für vie­le ande­re Regio­nen Euro­pas als Ori­en­tie­rung die­nen.

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Quel­len:

Bericht in DER STANDARD: Land der Son­ne, Land der Win­de: Wie das Bur­gen­land zum Erneu­er­ba­ren-Vor­rei­ter wur­de.

Außer­dem Pres­se­aus­sendung Bur­gen­land Ener­gie AG: „Land Bur­gen­land und Bur­gen­land Ener­gie rea­li­sie­ren mit der EIB das größ­te Wind- und Pho­to­vol­ta­ik-Pro­jekt­port­fo­lio Öster­reichs“,

Foto: Bur­gen­land Ener­gie AG: Ver­tre­ter des Lan­des Bur­gen­land, der Bur­gen­land Ener­gie und wei­te­rer Pro­jekt­part­ner prä­sen­tie­ren das Aus­bau­pro­gramm für Öster­reichs größ­te Wind- und Pho­to­vol­ta­ik­pro­jek­te.

 

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