ArcelorMittal setzt auf Solarenergie für die Stahlindustrie

Datum: 4. Februar 2026
Oben Photovoltaikanlage von ArcelorMittal, unten Stahlproduktion mit großen Stahlrollen in Werkhalle.

Die Stahl­in­dus­trie zählt zu den ener­gie­in­ten­sivs­ten Bran­chen welt­weit – und steht zugleich unter enor­mem Druck, ihre Emis­sio­nen dras­tisch zu sen­ken. Der inter­na­tio­na­le Stahl­kon­zern Arce­lor­Mit­tal reagiert dar­auf mit einer kla­ren Stra­te­gie: Der Umbau der Ener­gie­ver­sor­gung hin zu erneu­er­ba­ren Quel­len, ins­be­son­de­re Solar­ener­gie, wird zu einem zen­tra­len Bestand­teil der indus­tri­el­len Trans­for­ma­ti­on.

Arce­lor­Mit­tal inves­tiert welt­weit in gro­ße Solar- und Wind­ener­gie­pro­jek­te, um den eige­nen Strom­be­darf lang­fris­tig kli­ma­freund­li­cher zu decken. Dabei geht es nicht um ein­zel­ne Pilot­an­la­gen, son­dern um Pro­jek­te im Giga­watt-Maß­stab, die direkt in die indus­tri­el­le Ver­sor­gung ein­ge­bun­den sind.

 

Solarstrom als Basis für industrielle Prozesse

Ein Schwer­punkt der Stra­te­gie liegt auf der Kom­bi­na­ti­on von Pho­to­vol­ta­ik und Wind­ener­gie zur Ver­sor­gung gro­ßer Pro­duk­ti­ons­stand­or­te. In meh­re­ren Län­dern hat Arce­lor­Mit­tal umfang­rei­che Pro­jek­te gestar­tet, bei denen Solar­parks gezielt für die Eigen­ver­sor­gung der Stahl­wer­ke errich­tet wer­den. Die­se Anla­gen lie­fern Strom für Walz­wer­ke, Wei­ter­ver­ar­bei­tung, Infra­struk­tur und per­spek­ti­visch auch für neue, kli­ma­freund­li­che­re Pro­duk­ti­ons­ver­fah­ren.

Solar­ener­gie spielt dabei eine wich­ti­ge Rol­le, weil sie plan­bar ska­lier­bar ist und sich gut mit ande­ren erneu­er­ba­ren Quel­len kom­bi­nie­ren lässt. Gera­de in Regio­nen mit hoher Son­nen­ein­strah­lung ent­ste­hen so neue Ener­gie­clus­ter, die den fos­si­len Strom­be­zug Schritt für Schritt erset­zen.

 

Teil der langfristigen Dekarbonisierungsstrategie

Der Aus­bau erneu­er­ba­rer Ener­gien ist bei Arce­lor­Mit­tal eng mit der lang­fris­ti­gen Dekar­bo­ni­sie­rungs­stra­te­gie ver­knüpft. Ziel ist es, die CO₂-Emis­sio­nen der Stahl­pro­duk­ti­on deut­lich zu sen­ken und neue Pro­duk­ti­ons­ver­fah­ren zu ermög­li­chen, etwa durch den ver­stärk­ten Ein­satz von grü­nem Strom und per­spek­ti­visch grü­nem Was­ser­stoff.

Groß­flä­chi­ge Pho­to­vol­ta­ik-Anla­gen schaf­fen dafür eine wich­ti­ge Grund­la­ge. Sie sta­bi­li­sie­ren die Ener­gie­ver­sor­gung, sen­ken Betriebs­kos­ten und redu­zie­ren die Abhän­gig­keit von vola­ti­len Ener­gie­märk­ten. Gleich­zei­tig sen­det der Kon­zern ein kla­res Signal: Auch Schwer­indus­trie kann und muss Teil der Ener­gie­wen­de sein.

 

Fazit:
Arce­lor­Mit­tal zeigt, dass Solar­ener­gie nicht nur für Dächer, Logis­tik oder Rechen­zen­tren geeig­net ist, son­dern auch für die ener­gie­hung­rigs­te Indus­trie. Mit gro­ßen Inves­ti­tio­nen in Pho­to­vol­ta­ik und erneu­er­ba­re Strom­ver­sor­gung treibt der Kon­zern den Umbau der Stahl­in­dus­trie aktiv vor­an – und macht deut­lich, dass die Ener­gie­wen­de auch im Hoch­ofen­maß­stab gedacht wer­den muss.

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Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu den Pro­jek­ten und zur Kli­ma­stra­te­gie fin­den sich auf der Web­site von Arce­lor­Mit­tal.

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Arce­lor­Mit­tal erwei­tert sein Port­fo­lio an Pro­jek­ten im Bereich erneu­er­ba­re Ener­gien

Der Geschäfts­sitz des Unter­neh­mens ist in Ham­burg. Pro­duk­ti­ons­stät­ten gibt es in Deutsch­land auch in Bre­men, Eisen­hüt­ten­stadt (Bran­den­burg) und Duis­burg

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