Der globale Online- und Logistikkonzern Amazon zählt heute zu den weltweit größten Abnehmern und Erzeugern erneuerbarer Energien. Was einst mit einzelnen Solaranlagen auf Logistikzentren begann, ist inzwischen zu einem umfassenden Ausbauprogramm für Solar- und Windenergie geworden. Amazon nutzt Photovoltaik dabei nicht als Imageprojekt, sondern als festen Bestandteil seiner Energie- und Klimastrategie.
Der Konzern betreibt und finanziert weltweit hunderte Projekte zur Erzeugung erneuerbarer Energie. Ein erheblicher Teil davon entfällt auf große Photovoltaik-Anlagen, die Strom für Rechenzentren, Logistikstandorte und Bürogebäude liefern. Ziel ist es, den steigenden Energiebedarf des Unternehmens vollständig mit erneuerbaren Quellen zu decken.
Eigene Solaranlagen auf Logistikzentren und Dächern
Ein Schwerpunkt der Amazon-Strategie liegt auf der Nutzung eigener Flächen. Logistikzentren, Verteilhubs und Bürogebäude bieten enorme Dachflächen, die sich für Photovoltaik eignen. Amazon installiert dort großflächige Solaranlagen, die direkt vor Ort Strom erzeugen und den Eigenverbrauch deutlich erhöhen.
Diese dezentrale Erzeugung reduziert nicht nur Emissionen, sondern entlastet auch Stromnetze und senkt langfristig Energiekosten. Besonders in Regionen mit hoher Sonneneinstrahlung spielen Photovoltaik-Dachanlagen eine zentrale Rolle. Sie liefern tagsüber Strom genau dann, wenn Logistikprozesse, Fördertechnik und IT-Systeme besonders energieintensiv sind.
Solarenergie als Teil einer globalen Klimastrategie
Über die eigenen Standorte hinaus investiert Amazon in große Solarparks und schließt langfristige Stromabnahmeverträge ab. Damit finanziert der Konzern neue Photovoltaik-Projekte, die ohne diese Abnahmegarantien oft nicht realisiert würden. Amazon gehört damit weltweit zu den wichtigsten Treibern des Ausbaus erneuerbarer Energien im Unternehmenssektor.
Das erklärte Ziel: den gesamten Strombedarf des Unternehmens vollständig aus erneuerbaren Quellen zu decken und langfristig klimaneutral zu wirtschaften. Solarenergie nimmt dabei eine Schlüsselrolle ein, da sie skalierbar, wirtschaftlich und schnell umsetzbar ist. Gerade für datenintensive Geschäftsmodelle wird der direkte Zugriff auf sauberen Strom zunehmend zu einem strategischen Vorteil.
Fazit:
Amazon zeigt, wie Solarenergie im globalen Maßstab eingesetzt werden kann. Photovoltaik ist hier kein Zusatz, sondern Teil der unternehmerischen Grundversorgung. Mit eigenen Anlagen, großen Solarparks und langfristigen Investitionen treibt der Konzern den Ausbau erneuerbarer Energien weltweit voran – und setzt Maßstäbe für industrielle Energiewende.
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Foto: Amazon hat Milliarden in mehr als 500 Solar- und Windprojekte weltweit investiert, die zusammen genug Energie erzeugen können, um mehr als 21,9 Millionen europäische Haushalte mit Strom zu versorgen. Der Stromverbrauch von Amazons Betriebsabläufen, inklusive Rechenzentren, wurde im Jahr 2023 zu 100 % durch erneuerbare Energien gedeckt.
Weitere Informationen und aktuelle Projekte finden sich auf der Nachhaltigkeits-Website von Amazon.
Amazon hat 2023 zu 100 % erneuerbare Energie verwendet
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Anmerkung:
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