Fraport setzt auf Solarstrom im XXL-Format

Datum: 7. Februar 2026
Große Solarpanel-Wände am Flughafengelände, Flugzeug am blauen Himmel; Text oben: Flughafen unter Strom

Der Flug­ha­fen Frank­furt gehört zu den größ­ten Ver­kehrs­dreh­schei­ben Euro­pas – und zugleich zu den ener­gie­in­ten­sivs­ten Infra­struk­tu­ren des Lan­des. Umso bemer­kens­wer­ter ist der kon­se­quen­te Weg, den Fra­port beim Aus­bau erneu­er­ba­rer Ener­gien ein­ge­schla­gen hat. Mit einer der größ­ten Pho­to­vol­ta­ik-Instal­la­tio­nen an einem Flug­ha­fen in Deutsch­land zeigt der Betrei­ber, wie Ener­gie­wen­de auch im indus­tri­el­len Maß­stab funk­tio­nie­ren kann.

Im Fokus steht dabei nicht der Zukauf von Öko­strom allein, son­dern die eige­ne Erzeu­gung von Solar­ener­gie direkt auf dem Flug­ha­fen­ge­län­de. Damit will Fra­port lang­fris­tig Ver­sor­gungs­si­cher­heit, Wirt­schaft­lich­keit und Kli­ma­schutz mit­ein­an­der ver­bin­den.

 

Solarstrom entlang der Startbahn

Ein zen­tra­les Pro­jekt ist die neue Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge ent­lang der Start­bahn West. Dort wur­den zehn­tau­sen­de Solar­mo­du­le instal­liert – in einer beson­de­ren Bau­wei­se: Die Modu­le ste­hen senk­recht, ähn­lich wie Lärm­schutz­wän­de. Die­se soge­nann­te ver­ti­ka­le Pho­to­vol­ta­ik spart Flä­che, redu­ziert Blend­wir­kun­gen und eig­net sich beson­ders gut für sen­si­ble Infra­struk­tur­be­rei­che wie Flug­hä­fen.

Die Anla­ge erzeugt jähr­lich vie­le Mil­lio­nen Kilo­watt­stun­den Solar­strom. Der Strom wird direkt vor Ort genutzt, unter ande­rem für Ter­mi­nal­ge­bäu­de, tech­ni­sche Anla­gen und die wach­sen­de E‑Fahrzeugflotte des Flug­ha­fens. Damit senkt Fra­port nicht nur Emis­sio­nen, son­dern auch den Bedarf an extern zuge­kauf­ter Ener­gie.

 

Baustein einer langfristigen Klimastrategie

Die Pho­to­vol­ta­ik-Pro­jek­te sind Teil einer umfas­sen­den Kli­ma­stra­te­gie. Fra­port hat sich das Ziel gesetzt, den Flug­ha­fen Frank­furt bis 2045 treib­haus­gas­neu­tral zu betrei­ben. Neben Effi­zi­enz­maß­nah­men, Elek­tri­fi­zie­rung von Fahr­zeu­gen und opti­mier­ter Gebäu­de­tech­nik spielt Solar­strom dabei eine Schlüs­sel­rol­le.

Gera­de für einen Flug­ha­fen ist das ein star­kes Signal: Erneu­er­ba­re Ener­gien wer­den nicht als Zusatz ver­stan­den, son­dern als inte­gra­ler Bestand­teil des Betriebs­mo­dells. Gro­ße Dach­flä­chen, Rand­be­rei­che von Start- und Lan­de­bah­nen sowie wei­te­re Infra­struk­tur­be­rei­che bie­ten Poten­zi­al für wei­te­re Aus­bau­schrit­te. Fra­port prüft kon­ti­nu­ier­lich, wo zusätz­li­che Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen rea­li­siert wer­den kön­nen, ohne den Flug­be­trieb zu beein­träch­ti­gen.

 

Fazit:
Mit sei­nen groß­flä­chi­gen Pho­to­vol­ta­ik-Anla­gen zeigt Fra­port, wie erneu­er­ba­re Ener­gien auch in hoch­kom­ple­xen Indus­trie- und Ver­kehrs­in­fra­struk­tu­ren ein­ge­setzt wer­den kön­nen. Solar­strom wird hier nicht sym­bo­lisch genutzt, son­dern trägt mess­bar zur Ener­gie­ver­sor­gung bei. Der Flug­ha­fen Frank­furt ent­wi­ckelt sich damit zu einem Vor­zei­ge­pro­jekt für die indus­tri­el­le Ener­gie­wen­de.

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Quel­le für Bild und Text: Pres­se­er­klä­run­gen von Fra­port

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen und Details zu den Pro­jek­ten fin­den sich auf der Web­site von Fra­port.

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Son­nen­strom für Fra­port:  37.000 ver­ti­ka­le Modu­le gehen in Betrieb

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