Die Bundesregierung setzt weiter auf Forschung als Motor der Energiewende. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat eine aktuelle Übersicht zur Energieforschung veröffentlicht und macht deutlich, welche Rolle Innovationen für eine klimaneutrale, sichere und bezahlbare Energieversorgung spielen. Allein im Jahr 2024 flossen 975 Millionen Euro in die Projektförderung der Energieforschung – ein starkes Signal für den Umbau des Energiesystems.
Der Bundesbericht Energieforschung zeigt, wie gezielt öffentliche Mittel eingesetzt werden, um neue Technologien voranzubringen und bestehende Lösungen marktreif zu machen. Gefördert wurden tausende Forschungs‑, Entwicklungs- und Demonstrationsprojekte, die sich mit zentralen Fragen der Energiewende beschäftigen – von erneuerbaren Energien über Energiespeicher bis hin zu Effizienz und Systemintegration.
Forschung als Schlüssel für Energiewende und Versorgungssicherheit
Ein zentraler Fokus der geförderten Projekte liegt auf der Transformation des Energiesystems. Photovoltaik, Windenergie, Speichertechnologien und intelligente Netze gelten als tragende Säulen der künftigen Energieversorgung. Forschung hilft dabei, Kosten zu senken, Wirkungsgrade zu steigern und neue Anwendungsfelder zu erschließen.
Gerade bei Energiespeichern sieht das Ministerium einen entscheidenden Hebel: Sie ermöglichen es, Strom aus Solar- und Windenergie flexibel zu nutzen und Versorgungssicherheit auch bei schwankender Erzeugung zu gewährleisten. Ergänzt wird dies durch Forschung zur Sektorkopplung, also der Verbindung von Strom, Wärme, Mobilität und Industrieprozessen. Ziel ist ein Energiesystem, das stabil, effizient und klimafreundlich zugleich ist.
Investitionen in Innovation zahlen sich aus
Mit insgesamt rund 1,4 Milliarden Euro für Energieforschung – inklusive institutioneller Förderung – unterstreicht der Bund den strategischen Stellenwert von Innovationen. Forschung wird dabei nicht als Selbstzweck verstanden, sondern als Grundlage für wirtschaftliche Entwicklung, industrielle Wertschöpfung und technologische Souveränität.
Viele der heute geförderten Projekte sollen in den kommenden Jahren den Sprung in die Praxis schaffen. Sie tragen dazu bei, neue Märkte zu erschließen, Unternehmen wettbewerbsfähig zu halten und gleichzeitig die Klimaziele zu erreichen. Für die Energiewende bedeutet das: Fortschritte entstehen nicht allein durch den Ausbau bestehender Technologien, sondern auch durch kontinuierliche Weiterentwicklung und neue Ideen.
Fazit PV-Navi:
Die hohen Fördermittel der vergangenen Jahre zeigen, welchen Stellenwert Energieforschung bislang für den Umbau des Energiesystems hatte. Wie stark dieser Kurs unter den neuen politischen Rahmenbedingungen fortgeführt wird, bleibt abzuwarten – für den Erfolg der Energiewende wird kontinuierliche Forschung jedoch entscheidend bleiben.
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Quelle für Bild und Text: Veröffentlichung vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
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Forschen für die Energiewelt von morgen
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