12 Solar-Vorsätze 2026: Was jede Kommune sofort umsetzen kann

Datum: 30. Dezember 2025
Solarillustration mit zwölf Icons, Überschrift „Plan 26 – Kommunen“.

Die Ener­gie­wen­de beginnt nicht nur auf Dächern und Fel­dern, son­dern auch im Rat­haus, in Stadt­wer­ken, Bau­äm­tern und kom­mu­na­len Netz­wer­ken. Vie­le Kom­mu­nen unter­schät­zen noch immer, wie viel sie sofort und ohne Groß­pro­jek­te bewe­gen kön­nen. Schon klei­ne Ent­schei­dun­gen schaf­fen Wir­kung: weni­ger Ener­gie­kos­ten, mehr regio­na­le Wert­schöp­fung, bes­se­re Kli­ma­zie­le. Ob Ver­wal­tung, Lokal­po­li­tik oder enga­gier­te Bür­ger­grup­pen – gemein­sam ent­ste­hen Lösun­gen, die vor Ort sicht­bar wer­den und das Ver­trau­en stär­ken. Hier sind 12 pra­xis­na­he Solar-Vor­sät­ze für 2026, die Städ­te und Gemein­den direkt ansto­ßen kön­nen.

 

1. Solardachkataster veröffentlichen

Vie­le Bürger:innen wis­sen nicht, ob ihr Dach geeig­net ist. Ein öffent­li­ches Katas­ter schafft Trans­pa­renz und Moti­va­ti­on.

 

2. PV-Pflicht bei Neubauten lokal verankern

Kom­mu­nen kön­nen Bebau­ungs­plä­ne anpas­sen, um Solar­pflicht bei neu­en Gewer­be- und Wohn­ge­bie­ten ver­bind­lich zu machen.

 

3. Freiflächen für Solarparks ausweisen

Unbe­bau­te kom­mu­na­le Flä­chen, Kon­ver­si­ons­area­le oder ehe­ma­li­ge Depo­nien eig­nen sich ide­al als Solar­stand­or­te.

 

4. PV-Anlagen auf Schulen und Kitas priorisieren

Kin­der ler­nen Ener­gie­wen­de vor Ort, und die Kom­mu­ne spart lang­fris­tig Strom­kos­ten.

 

5. Balkonkraftwerke kommunal fördern

Zuschüs­se, Sam­mel­be­stel­lun­gen oder Mie­ter­strom­mo­del­le erleich­tern den Ein­stieg beson­ders in dicht besie­del­ten Stadt­tei­len.

 

6. Parkplätze überdachen

Super­märk­te, Ver­wal­tungs­park­plät­ze, Schwimm­bä­der oder Sport­an­la­gen las­sen sich schnell in Solar­park­plät­ze ver­wan­deln.

 

7. Kommunale Gebäude energetisch erfassen

Ein Ener­gie­au­dit zeigt, wo sich PV, Spei­cher oder Solar­ther­mie am schnells­ten lohnt.

 

8. Kooperation mit Stadtwerken und Bürgerenergie

Kli­ma­schutz gelingt leich­ter, wenn Bürger:innen direkt pro­fi­tie­ren — z. B. durch Genos­sen­schaf­ten.

 

9. Solargerechte Ausschreibungen

Kom­mu­na­le Neu­bau­ten soll­ten PV-Pla­nung auto­ma­tisch in die Aus­schrei­bung auf­neh­men.

 

10. Öffentlichkeitsarbeit und Beratungsangebote

Sprech­stun­den im Rat­haus, Info­aben­de und Fly­er sor­gen für Ver­ständ­nis und Akzep­tanz.

 

11. Verkehrsinfrastruktur solar gestalten

Bus­hal­te­stel­len, Fahr­rad­sta­tio­nen, Car­ports oder Lade­säu­len las­sen sich mit PV kom­bi­nie­ren.

 

12. Fördergelder aktiv abrufen

Vie­le Pro­gram­me des Bun­des und der Län­der blei­ben unge­nutzt — eine zen­tra­le Stel­le im Rat­haus kann hel­fen, Mit­tel anzu­zie­hen.

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Foto: Sym­bol­bild chatCP­T/PV-Navi

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